Lars Klingbeil: Klingbeil: Die Bagger rollen jetzt

500 Milliarden Euro leiht sich der Bund für Investitionen in die Infrastruktur. Das erste Geld kommt an.

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Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender, bei einer Pressekonferenz. (Foto) Suche
Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender, bei einer Pressekonferenz. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Finanzminister Lars Klingbeil hat die enorme Schuldenaufnahme für Investitionen in die Infrastruktur verteidigt. "Ich will, dass wir in unsere Zukunft investieren", betonte der SPD-Chef bei der Besichtigung einer Bibliotheks-Baustelle in Mainz. "Diese Schulden sind diese Bibliothek, diese Schulden ist das Dorfgemeinschaftshaus, diese Schulden sind die Kitas und ist auch die Investition in das Wasserwerk, damit auch für die Unternehmen eine vernünftige Wasserversorgung da ist."

Mit Krediten müsse die Politik verantwortungsvoll umgehen und auch die Zinslasten berücksichtigen. "Aber ich weiß, wofür wir das machen", betonte Klingbeil. Es gehe darum, einen enormen Investitionsstau aufzulösen, der das Land belaste. "Die Brücken haben doch teilweise nicht mehr getragen, die Schulen sind marode", sagte Klingbeil. "Und das hat doch unserem Land auch geschadet, dass wir hier unsere Zukunft kaputtgespart haben." Jetzt aber sehe er, dass die Bagger endlich rollten und gebaut werde.

Union und SPD hatten einen kreditfinanzierten Sondertopf über 500 Milliarden Euro für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz beschlossen. Seit Oktober 2025 können die Mittel abgerufen werden. Im ersten Jahr flossen nach Zahlen aus dem Finanzministerium knapp 57 Milliarden Euro und damit mehr als 10 Prozent der auf 12 Jahre angelegten Gesamtmittel ab.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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