Neuruppin: SPD gegen AfD bei Stichwahl in Ostprignitz-Ruppin

Der künftige Landrat in Ostprignitz-Ruppin wird in der Stichwahl bestimmt. Der Ausgang wird mit Spannung erwartet.

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Bei der sechsten und letzten Landratswahl in diesem Jahr in Brandenburg geht es für SPD und AfD um viel. In der Stichwahl im Landkreis Ostprignitz-Ruppin tritt SPD-Amtsinhaber Ralf Reinhardt heute gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Torsten Arndt an. Für Reinhardt wäre es bei einem Erfolg die dritte Amtszeit. Sollte sich Arndt durchsetzen, würde die AfD den ersten Landrat in Brandenburg stellen.

Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft den AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein. Die AfD war in Brandenburg bisher nur bei der Bürgermeisterwahl in Zehdenick erfolgreich, wo René Stadtkewitz im Mai gewählt wurde.

Reinhardt lag beim ersten Wahldurchgang vorn

Beim ersten Durchgang am 7. Juni hatte Reinhardt 34,7 Prozent der Stimmen erhalten, Arndt kam auf 30,3 Prozent. Der parteilose Einzelbewerber Thomas Kresse erzielte 23,9 Prozent, Ronald Mundt von der Freien Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin 11,1 Prozent.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat zum Boykott der Stichwahl aufgerufen und lehnt beide Kandidaten ab. Der Kreisverband empfahl, nicht zur Wahl zu gehen oder beide Bewerber auf dem Wahlzettel zu streichen - dann wäre die Stimme ungültig.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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