Feuer im Libanon: Großbrand an Lagerhaus in Beirut - Sabotage-Verdacht

Glasfaserkabel sind teuer - und für die Hisbollah wichtig zum Bau neuer Drohnen im Kampf gegen Israel. Steckt die Miliz hinter dem jüngsten Brand in der libanesischen Hauptstadt?

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Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). (Foto) Suche
Fahrzeuge der Feuerwehr am Einsatzort (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / MAK

In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist an einem Lagerhaus des Ministeriums für Kommunikation ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Großbrand schlugen hohe Flammen und dunkle Rauchwolken auf, wie Augenzeugen sagten. Ein Geruch von verbranntem Plastik lag in der Luft. Wie es zu dem Feuer kam, blieb zunächst unklar.

Der Zivilschutz teilte mit, das Feuer sei unter Kontrolle. Eine Ausbreitung auf benachbarte Gegenden sei verhindert worden. Zwei Zivilschützer wurden bei der Brandbekämpfung verletzt.

In dem Lagerhaus wurden Sicherheitskreisen zufolge Glasfaserkabel gelagert - einigen Beobachtern zufolge im Millionenwert. Es gab Vermutungen, die vom Iran unterstützte Hisbollah, die im Krieg gegen Israel neuerdings auch Glasfaserdrohnen einsetzt, könnte etwas mit dem Brand zu tun haben.

Den Vermutungen zufolge könnte es sich um einen Kabel-Diebstahl handeln - mit einer Brandstiftung könnte versucht worden sein, die Tat zu vertuschen. Auch Augenzeugen am Lagerhaus sprachen am Abend vom möglichen "Diebstahl oder Sabotage". Eine Bestätigung dafür gab es aber nicht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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