Verhandlungen in Genf: Iran: Deal mit USA wird Zeit in Anspruch nehmen

Mehr als drei Stunden dauern die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Der iranische Außenminister dämpft danach die Hoffnung auf einen schnellen Abschluss der Gespräche.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA rechnet der Iran nicht mit einer raschen Einigung. "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit", sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi dem iranischen Staatsfernsehen nach dem mehr als dreistündigen Treffen in Genf. "Aber das bedeutet nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben." Die Ausarbeitung werde Zeit in Anspruch nehmen. Einen Termin für eine neue Verhandlungsrunde gibt es ihm zufolge noch nicht.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie das Raketenprogramm oder die Unterstützung militanter Gruppen schloss Teheran vorab aus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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