Boris Pistorius: Pistorius warnt USA vor Politik der Alleingänge

Der Verteidigungsminister äußert gegenüber der US-Sicherheitspolitik pragmatisch. Europa übernehme mehr Verantwortung, aber auch die USA könnten nicht allein bestehen.

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Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) spricht im Deutschen Bundestag. (Foto) Suche
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) spricht im Deutschen Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die US-Regierung vor einer Politik der Alleingänge gewarnt. Dies werde in einer Welt konkurrierender Großmächte langfristig keinen Erfolg haben, sagte der SPD-Politiker in einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Nötig sei aber, internationale Organisationen zu reformieren und zu beleben, wie es US-Außenminister Marco Rubio zuvor erklärt habe. Ziel müsse es sein, dass Frieden und Sicherheit erreicht werden.

Er selbst nehme die neue US-Verteidigungsstrategie realistisch und pragmatisch auf. Für das nächste Kapitel der transatlantischen Partnerschaft müsse es eine klare und faire Verteilung der Lasten geben.

Pistorius sagte: "Europa muss die Führung in der Bereitstellung robuster konventioneller Streitkräfte übernehmen und größere Verantwortung für die eigene Nachbarschaft übernehmen, während die USA für die überschaubare Zukunft weiter den strategischen und nuklearen Rückhalt gibt." Er forderte Verlässlichkeit von den USA.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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