Münchner Sicherheitskonferenz: Rubio: Regelbasierte Ordnung wird "überbeansprucht"

Der US-Außenminister fordert auf der Münchner Sicherheitskonferenz, internationale Organisationen zu reformieren oder neu zu erreichten. Er hebt die Interessen von Nationen hervor.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

US-Außenminister Marc Rubio hat eine grundsätzliche Reform internationaler Institutionen gefordert. "Wir können die sogenannte globale Ordnung nicht länger über die Interessen unserer Menschen und Nationen stellen", sagte Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Das System der internationalen Zusammenarbeit in der "alten Ordnung" müsse nicht aufgegeben werden, jedoch müsse es reformiert und neuerrichtet werden.

Auf den Triumph des Westens über die Staaten des Ostblocks im Kalten Krieg sei die Fehlwahrnehmung eines "Ende der Geschichte" gefolgt und dass eine regelbasierte Ordnung nun an die Stelle nationaler Interessen trete. Er bezeichnete die regelbasierte Ordnung, auf die mehrere Bundesregierungen immer gepocht haben, als überbeansprucht ("overused").

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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