Rüstungsindustrie: Zivilbranche hat großes Interesse an Rüstungszulieferung

Milliardenaufträge, volle Bücher und "Matchmaking": Mehr zivile Unternehmen wollen mit in die Rüstungsproduktion einsteigen.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Zulieferbetriebe aus dem Zivilbereich haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie. Auf der dazu eingerichteten Plattform SVI-Connect hätten sich in den ersten Wochen rund 500 Unternehmen registriert, sagte Lars Kleeberg, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) in Berlin.

Mit der Plattform wollen Verbände und die Bundesregierung sich für eine umfangreichere Beteiligung zusätzlicher Industrieunternehmen an der Rüstungsproduktion starkmachen. Angebot und Nachfrage sollen gezielt zusammengebracht werden ("Matchmaking").

Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), betonte das Interesse seiner Branche an neuen und zusätzlichen Zulieferern. Allerdings sei für viele der Unternehmen noch ein Weg zu gehen.

Die deutsche Rüstungsbranche hat volle Auftragsbücher, um die Bundeswehr, Nato-Verbündete und die Ukraine auszustatten. Mit Rüstungsausgaben im dreistelligen Milliardenbereich reagiert die Bundesregierung auf die Bedrohung durch Russland. Wiederholt gab es Kritik, dass die Produktion zu langsam hochgefahren werde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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