Lars Klingbeil: Klingbeil: Grönland-Vereinbarung ist Anfang von Gesprächen

Die Bundesregierung ist vorsichtig, was die überraschende Vereinbarung zu Grönland angeht. Für den Vizekanzler ist klar: Die Geschichte lehrt Europa, dass es besser werden muss.

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Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. (Foto) Suche
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Vizekanzler Lars Klingbeil sieht das Thema Grönland mit der Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und Nato-Chef Mark Rutte noch nicht erledigt. "Das ist der Anfang von Gesprächen und nicht das Ende", sagte der SPD-Politiker auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Vom Tisch seien die Androhung von militärischer Gewalt und die Idee, Grönland zum Teil der USA zu machen. Über andere Dinge, wie etwa Rohstoffe, könne man nun noch reden.

Europa habe nun aber hoffentlich verstanden, dass Reformen nötig seien, betonte Klingbeil. Der Kontinent müsse eine neue Kraft entwickeln. Im Kreise der EU-Finanzminister wolle er nun nicht nur über eine Vertiefung des Binnenmarkts reden, sondern auch über den Zugang zu Rohstoffen und seltenen Erden sowie Verteidigungsfinanzierung. Es gehe nicht darum, mit den Amerikanern zu brechen. Es gebe aber auch andere Wirtschaftspartner wie etwa Kanada, die bei Rohstoffen auch etwas zu bieten hätten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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