Boris Pistorius: Pistorius: Verstärktes Nato-Engagement in der Nato ausloten

Im Streit um US-Ansprüche auf Grönland macht sich Deutschland für mehr gemeinsamen Schutz unter dem Dach der Nato-Partner stark. Deutschland werde eine Rolle spielen, sagt der Verteidigungsminister.

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Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) spricht im Deutschen Bundestag. (Foto) Suche
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) spricht im Deutschen Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Nato-Staaten prüfen nach Worten von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) einen verstärkten gemeinsamen Schutz der arktischen Region um Grönland. "Es geht um Überwachung, es geht um Patrouillen, es geht um sehen, was passiert unter Wasser, über Wasser und in der Luft. Es geht um - wie gesagt - Aufklärung und es geht um regelmäßiges Üben vor Ort, um zu zeigen, dass wir da sind", sagte der SD-Politiker bei einem Besuch der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Berlin.

Einige Nato-Partner seien dabei, zusammen mit der Nato zu erörtern und auszuloten, welche Maßnahmen sinnvoll seien und was nötig sei, sagte Pistorius.

Es sei aber zu früh, um über konkrete Schritte zu reden, antwortete der Minister auf die Frage, ob es Pläne für eine gemeinsame Nato-Mission zur Absicherung des arktischen Raums gebe. "Wir sind uns einig, dass Sicherheit im Nordatlantik und in der Arktis nur multilateral und nur gemeinsam erreicht werden kann", sagte Pistorius.

US-Präsident Donald Trump hat zuletzt wiederholt Ansprüche der USA auf Grönland erhoben und dies mit Sicherheitserfordernissen begründet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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