Kein technischer Defekt: Wiesn-Fahrgeschäft nach tödlichem Unfall wieder in Betrieb
Ein Sicherheitsmitarbeiter auf der Wiesn hat am Montagabend bei einem Unfall sein Leben verloren. Nach einer technischen Überprüfung kann der Freefall-Tower wieder in Betrieb gehen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Weniger als 24 Stunden nach einem tödlichen Unfall auf dem Münchner Oktoberfest ist der Freifall-Turm "Hangover" wieder in Betrieb. Der TÜV hat nach Angaben der Betreiberfamilie bei der technischen Überprüfung des Fahrgeschäfts keine Mängel festgestellt. Das Münchner Ordnungsamt erteilte demnach die Freigabe.
"Wir sind noch immer geschockt von dem tragischen Ereignis gestern Abend", ließen die Betreiber über einen Sprecher mitteilen. Am Montagabend gegen 21.50 Uhr hatte die Gondel des 85 Meter hohen Turms beim Herabfahren den 52 Jahre alten Sicherheitsmann getroffen und eingequetscht. Helfer konnten den aus Serbien stammenden Mann zunächst wiederbeleben, er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Fahrgäste waren nicht verletzt worden.
Die Polizei hatte das Areal rund um das Fahrgeschäft während des Rettungseinsatzes abgesperrt. Die Unfallursache ist nach wie vor ungeklärt, ein technischer Defekt lag jedoch offenkundig nicht vor.
Bereits am Eröffnungssamstag hatte es einen Zwischenfall auf der Wiesn gegeben, als Fahrgäste in einem stehengebliebenen Drehkarussell etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren mussten, bevor sie aus ihren Sitzen geholt werden konnten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Klimawandel: Expertentreffen zu Extremwetter startet
- Kriminalität: Prozessbeginn: Hat ein Richter Dienstgeheimnisse verraten?
- Kriminalität: 15-Jähriger getötet - öffentliche Fahndung nach zwei Männern
- Vorhersage: Sonne und Regen: Wetter zum Herbstanfang zweigeteilt
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.