Taucher im Einsatz: Gekenterte Fähre in Indonesien: Suche nach 129 Vermissten dauert an

Hunderte Rettungskräfte suchen mit Schiffen, Tauchern und einer Unterwasserdrohne nach mehr als 100 Vermissten in der Javasee. Könnte jemand im Inneren der gekenterten Fähre noch am Leben sein?

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / natali_mis

Nach einem schweren Fährunglück im Inselstaat Indonesien suchen Hunderte Rettungskräfte weiter nach 129 Vermissten. Die Teams sind Behördenangaben zufolge unter anderem mit Flugzeugen, mehr als einem Dutzend Schiffen sowie Rettungstauchern im Einsatz. Sechs Menschen waren am Sonntag tot geborgen worden, 108 Insassen wurden lebend gerettet.

Die Fähre "Virgo Transport 8" war mit 243 Menschen an Bord auf dem Weg von der Großstadt Surabaya auf der Hauptinsel Java ins knapp 500 Kilometer entfernte Banjarmasin in der Provinz Süd-Kalimantan auf Borneo. Plötzlich sei das Schiff aus noch unbekannter Ursache in Seenot geraten und gekentert, teilte die Rettungsbehörde Basarnas mit.

Das Schiff wurde später kieloben entdeckt. Die Retter befürchten, dass noch Passagiere im Innenraum eingeschlossen sein könnten. Die Marine entsandte erfahrene Taucher einer Spezialeinheit und eine Unterwasserdrohne. Ein Basarnas-Sprecher sagte, die Einsatzkräfte suchten aber auch auf Hochtouren nach Überlebenden, die möglicherweise an der Wasseroberfläche trieben.

Immer wieder schwere Schiffsunglücke

Fähren und andere Passagierschiffe sind im weltgrößten Inselstaat Indonesien ein wichtiger Teil des Verkehrsnetzes: in dem aus mehr als 17.000 Inseln bestehenden Archipel sind viele Menschen auf den Schiffsverkehr angewiesen. Immer wieder kommt es auch zu schweren Fährunglücken.

Die Schiffe transportieren Passagiere über teils stark befahrene und bei schlechtem Wetter auch raue Gewässer. Sicherheitsstandards werden dabei oft nur unzureichend durchgesetzt, zudem sind die Fähren oft überfüllt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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