Wetter: Mindestens drei Tornados tobten über Deutschland
Jetzt ist es offiziell: Mindestens drei Tornados haben in Deutschland massive Schäden angerichtet: Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bei den schweren Unwettern am Mittwochabend sind mindestens drei Tornados über verschiedene Regionen Deutschlands hinweggefegt – in dieser Häufung eine Seltenheit hierzulande. Betroffen waren Höhr-Grenzhausen in Rheinland-Pfalz, der Großraum Wetzlar in Hessen sowie Fürstenwalde/Spree in Brandenburg, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestätigte.
Tornados sind wirbelnde Luftsäulen mit Bodenkontakt, die relativ senkrecht in die Höhe ragen. Sie entstehen bei extremen Temperatur-Unterschieden, die wiederum kräftige Druckunterschiede erzeugen.
Die Wirbelstürme verursachten teils massive Schäden. Reihenweise wurden Dächer abgedeckt und zahlreiche Bäume entwurzelt. Die Bürgermeisterin des hessischen Solms, Katharina Didlapp, sagte, es sei es ein Wunder, dass niemand verletzt worden sei, wenn man die Schäden betrachte. Allein in der Stadt wurden etwa ein Dutzend Häuser beschädigt, zwei gelten als unbewohnbar. Teilweise seien Bäume in Gärten geweht worden, von denen gar nicht klar sei, woher sie stammten.
Auch in Fürstenwalde richtete der Tornado in einem Wohngebiet große Schäden an: Ein Baumstamm bohrte sich durch die Decke einer Küche, Dachziegel wirbelten durch die Luft, Pappeln krachten um. Mehrere Menschen wurden verletzt, sagte Bürgermeister Matthias Rudolph am Tag danach.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de