Trockenheit: Donau-Niedrigwasser in der Slowakei legt Weltkriegsmine frei

Die Polizei sperrt einen Abschnitt der Donau für den gesamten Schiffsverkehr. Denn im Niedrigwasser ist eine explosive Entdeckung gemacht worden.

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Der niedrige Wasserstand der Donau hat in der Slowakei einen gefährlichen Gegenstand freigelegt, der sich als Anti-Schiffsmine aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppte. Die Polizei sperrte am Montag den Flussabschnitt bei der Gemeinde Virt im Bezirk Komarno östlich von Bratislava an der Grenze zu Ungarn für die gesamte Schifffahrt. Auch Freizeitboote durften nicht in die Nähe des Fundortes fahren.

Zunächst sprach die Polizei offiziell von einem "unbekannten Gegenstand", dessen Sicherung die vorübergehende Sperre notwendig mache. Nach ersten pyrotechnischen Untersuchungen am Fundort im ausgetrockneten Rand des Donau-Flussbetts konnte sie bekanntgeben: "Das gefundene Objekt ist als britische Anti-Schiffsmine aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert worden."

Wie kommt eine Seemine in die Donau?

Im Zweiten Weltkrieg wurden strategisch wichtige Anlagen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava intensiv bombardiert. Zerstört wurden unter anderem die Ölraffinerie Apollo und der nahegelegene Hafenbereich an der Donau. Aus der Luft abgeworfene Anti-Schiffsminen hatten den Sinn, den Transport von militärisch wichtigen Gütern auf der Donau zu verhindern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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