Drogen und Sucht: Zahl der Drogentoten auf 2.150 gestiegen

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland bleibt auf Rekordniveau. Besonders besorgt zeigt sich der Drogenbeauftragte über die vielen jungen Opfer.

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In Deutschland sind im vergangenen Jahr 2.150 Menschen infolge ihres Drogenkonsums gestorben. Das gab der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, in Berlin bekannt. "Besonders erschüttert mich, dass die Opfer immer jünger werden", sagte er. Jeder vierte Drogentote ist jünger als 30. Im Jahr 2024 hatte es 2.137 Drogentote gegeben.

Die Todesfälle bei den Unter-30-Jährigen sind seit 2021 um mehr als die Hälfte gestiegen, bei den unter 20-Jährigen haben sie sich nahezu verdoppelt. Verantwortlich ist laut Streeck vor allem der Mischkonsum von Medikamenten, Alkohol und anderen Substanzen. Dies seien oft tödliche Kombinationen.

"Viele dieser jungen Menschen können die Risiken noch nicht oder nicht vollständig überschauen", sagte der Beauftragte. Der Mediziner nannte als mögliche Gründe für den Drogenkonsum junger Menschen unter anderem psychische Belastung und Krisen, aber auch Neugier und Übermut.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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