Tiere: Orang-Utan-Baby kämpft nach Kaiserschnitt ums Überleben

Einer der Zwillinge ist bereits gestorben, der andere wird rund um die Uhr versorgt: Der Zoo von Taipeh hofft auf das Überleben eines frühgeborenen Orang-Utan-Babys.

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Aktuelle Nachrichten rund um das Thema Tiere lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / satori

Nach der seltenen Geburt von Orang-Utan-Zwillingen per Kaiserschnitt im Zoo von Taipeh kämpft eines der beiden frühgeborenen Jungtiere ums Überleben. Das zweite Jungtier sei in der Nacht zu Mittwoch an einem Atemnotsyndrom gestorben, teilte der Zoo mit. Das medizinische Team habe mehr als eine Stunde lang versucht, es zu retten.

Der überlebende Zwilling, vom Zoo "Da Bao" genannt, ringt weiter um sein Leben. Auch das Jungtier leide unter Atemnot und werde rund um die Uhr von Tierärzten und Pflegern versorgt. Die kommenden Tage seien entscheidend. Zugleich hieß es, Da Bao zeige einen starken Überlebenswillen. Die Mutter Ke Yi erhole sich nach dem Eingriff, ihre Werte seien stabil.

Außergewöhnlich seltener Fall

Die Zwillinge waren am Montag per Kaiserschnitt mit Hilfe der Veterinärklinik der Nationalen Taiwan-Universität zur Welt gekommen. Der Zoo bezeichnete den Fall als außergewöhnlich selten.

Orang-Utans gelten als vom Aussterben bedroht. Weibchen bringen in freier Wildbahn nach Angaben des Zoos meist nur alle sechs bis acht Jahre ein Jungtier zur Welt.

Die Tierrechtsorganisation PETA kritisierte den Fall. Dies sei keine Geschichte des Artenschutzes, sondern ein Hinweis auf Leid in Gefangenschaft, erklärte die Organisation. PETA forderte, Da Bao und die Mutter Ke Yi in eine Schutzstation zu bringen. Orang-Utans sollten in natürlichen Lebensräumen leben und nicht in Zoos, hieß es in der Stellungnahme.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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