Frankfurt: Verkehrsclub übt Kritik nach Streckensperrung

Ein Stellwerk fällt aus und Ersatzverkehr wird eingerichtet. Reibungslos soll das nicht gelaufen sein.

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Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat angesichts der Streckensperrung der Bahn zwischen Frankfurt und Gießen ein besseres Krisenmanagement gefordert. Solche Streckensperrungen seien nie absolut auszuschließen, teilte der VCD mit. "Es braucht dann aber neben Notfallplänen vor allem ein vertrauenswürdiges Informations-Management."

Man könne

sich auf solche Eventualitäten vorbereiten. Zum Beispiel mit einer Busreserve für den Ersatzverkehr und Fahrpersonal in Bereitschaft. "Es dauert regelmäßig Stunden, bis Ersatzverkehre neu eingerichtet sind", heißt es in einer Mitteilung. Was man am Nachmittag des 23. Juni konkret habe erleben können, spotte jeglicher Beschreibung. Es seien Ersatzbusse ausgewiesen worden, die nicht gefahren seien. Die DB-App habe noch die meisten Züge als regulär fahrend ausgewiesen, obwohl die Strecke längst gesperrt gewesen sei.

Die vielen unterschiedlichen Zuständigkeiten im Bahnsystem begünstigten ein Verschwimmen von Verantwortung. Es wäre auch die Aufgabe des Landes Hessen, zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund Abhilfe zu schaffen.

Nach Angaben der Bahn ist nach mehreren Bränden im Gleisbereich das Stellwerk Bad Vilbel nicht verfügbar. Die Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte der Woche dauern.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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