Hitzewelle: Rettungsorganisation: Amateur-Sportevents lieber verschieben

In Frankfurt soll am Wochenende bei deutlich über 35 Grad ein Ironman stattfinden. Für den Arbeiter-Samariter-Bund ist dieses Extremsport-Event aber gar nicht mal die größte Sorge.

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Sportveranstaltungen im Amateur-Bereich sollten aus Sicht des Arbeiter-Samariter-Bunds Deutschland (ASB) bei extremer Hitze lieber verschoben werden. "Bei Sportveranstaltungen mit einem hohen Anteil an untrainierten und unprofessionellen Sportlern würden wir eine Verschiebung empfehlen", teilte die Rettungsorganisation der "Welt" mit.

Auch der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen, Janosch Dahmen, sagte der Zeitung: "Wer jetzt Veranstaltungen organisiert, trägt Verantwortung dafür, dass aus sportlichen Höchstleistungen Einzelner kein medizinischer Notfall Vieler wird." Es brauche bei solcher Hitze Schutzkonzepte und die Bereitschaft, Veranstaltungen anzupassen, wenn die Sicherheit der Teilnehmer es erfordere.

In Frankfurt findet am Wochenende der Extremsport-Wettbewerb Ironman statt. Trotz der Hitzebelastung hat der ASB aufgrund der durchschnittlich höheren Erfahrung der Teilnehmer weniger Bedenken: "Gerade beim Ironman gehen wir davon aus, dass die Teilnehmer ganz überwiegend ihre Kondition und Grenzen gut einschätzen können", hieß es von der Organisation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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