Verwandte, Freunde, Nachbarn: Rotes Kreuz: Soziale Kontakte sind Schutz gegen die Hitze

Die Gesundheitsorganisation warnt: Hitze ist nicht nur draußen gefährlich. Für wen gerade in Wohnungen Risiken lauern, und wer jetzt besonders aufeinander achten sollte.

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Die Wettervorhersage auf news.de. Bild: Adobe Stock / Elmin

Das Rote Kreuz ruft zur Bewältigung der Hitzewelle in Europa zu regelmäßigen Kontakten mit Verwandten, Freunden und Nachbarn auf. Auf das Befinden der Menschen im eigenen Umfeld zu achten, könne "entscheidend sein, um frühzeitig Maßnahmen zum Schutz und zur Erhaltung der Gesundheit zu ergreifen", sagte Mary Friel von der Internationalen Rotkreuz-Föderation (IFRC) in Genf.

In der allgemeinen Wahrnehmung stehe der Schutz vor der Hitze im Freien im Vordergrund, doch hohe Temperaturen in Gebäuden seien oft "eine versteckte Gefahr", warnte Friel. Das betreffe besonders Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Kranke, sowie Bewohner von überhitzten Wohngebäuden, die keinen Zugang zu kühleren Räumen hätten.

Risikogruppen im Fokus

Das Rote Kreuz rief die Bevölkerung auch dazu auf, während der Hitzephase und einige Tage danach Menschen aus Risikogruppen im Blick zu behalten. Dazu gehören alte Menschen, Kinder, Schwangere, Arbeiter, Obdachlose und Migranten.

Auch Rotkreuz-Mitarbeiter seien in ganz Europa mobilisiert worden, um von Tür zu Tür zu gehen, um nach Betroffenen zu sehen, Wasser zu verteilen, Erste Hilfe zu leisten und Tipps gegen die Hitze zu geben, sagte Friel.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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