Fulda: "Rundum positive Bilanz" - Der Hessentag in Zahlen

116.000 Menschen kamen mit dem Zug, 20.000 Kinderarmbändchen wurden verteilt und vier unbeaufsichtigte Gepäckstücke von Sprengstoffhunden beschnüffelt: Was hinter den Zahlen steckt.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / natali_mis

Die Stadt Fulda zieht nach dem Ende des Hessentags eine "rundum positive Bilanz". Etwa 1,1 Millionen Menschen und damit weitaus mehr als ursprünglich erwartet hatten das am Sonntag zu Ende gegangene Landesfest besucht. Einige Zahlen machen deutlich, wie viel Arbeit und Organisation hinter dem Großereignis stecken.

9.774 Stunden

leisteten die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes. "Für die Größe der Veranstaltung ist es aus medizinischer Sicht insgesamt ruhig verlaufen. Zudem war alles sicher und friedlich", sagt Christian Erwin, Kreisbereitschaftsleiter vom DRK Fulda.

Etwa

400 verlorene Gegenstände

wurden im Fundbüro registriert. Viele davon konnten während des Hessentags den jeweiligen Besitzern zurückgegeben werden,

Mehr als

3.500 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte

wurden in den zehn Tagen eingesetzt. Nach Angaben des Innenministeriums war es "überwiegend ein sehr friedlicher Einsatz" während des Hessentags.

Vier Widerstände und tätliche Angriffe auf Polizeibeamte

registrierte das Innenministerium. Die Beamten wurden dabei nur leicht verletzt.

Es gab

zwei Körperverletzungsdelikte:

einmal gegen einen Feldjäger der Bundeswehr in Ausübung des Hausrechts sowie gegen eine ehrenamtliche DRK-Mitarbeiterin, die einem Betrunkenen helfen wollte. Beide trugen nur leichte Verletzungen davon.

Zwei Männer

versuchten beim Festumzug mehrfach, in den abgesperrten Sicherheitsbereich an der Ehrentribüne einzudringen. Es kam zu einem Wortgefecht und einem Gerangel mit Polizeibeamten.

Zwei Beamte

wurden dabei leicht verletzt.

116.000 Besucherinnen und Besucher

des Hessentags reisten nach Angaben der Bundespolizei

mit Zügen

an. Gerade nach den Domplatzkonzerten waren die Bahnsteige und Züge gut gefüllt.

Zweimal

mussten

Bahnsteige wegen Überfüllung kurzzeitig gesperrt

werden.

229 Identitätsfeststellungen

nahmen die

517 Bundespolizisten

vor. Dabei gab es

zwei Festnahmen

. Außerdem wurden

48 Platzverweise

erteilt.

Sieben Straftaten

mit Hessentagsbezug registrierte die Bundespolizei.

Ein Bundespolizis

t wurde bei einem Einsatz leicht

verletzt.

Vier unbeaufsichtigte Gepäckstücke

befanden sich an Bahnsteigen und konnten durch den Einsatz von Sprengstoffsuchhunden als Fundsache eingestuft werden.

Mehr als 2.500 Anrufe

hat die Hessentagshotline der Stadt Fulda entgegengenommen.

Etwa

110.000 Besucherinnen und Besucher

wurden bei den

Domplatzkonzerten

gezählt.

Etwa

4.300 Fahrten

verzeichnete der Fahrdienst für mobilitätseingeschränkte Personen.

Täglich zwischen

20

und

80

Hilfen und Beratungen verzeichnete das sogenannte Awareness-Team, das erstmals bei einem Hessentag eingesetzt war. Das Team war beteiligt bei der Versorgung und Familienzusammenführung bei

vier

hilflosen volljährigen Personen und

acht

vermissten Kindern.

Rund

20.000

Armbändchen für Kinder wurden verteilt. Die Eltern konnten darauf ihre Kontaktdaten vermerken, so dass sie schnell informiert werden konnten, falls ein Kind alleine aufgefunden wurde.

200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Stadt waren im Zweischichtbetrieb im Einsatz für

Straßen- und Toilettenreinigung,

Beschilderung, Wasserversorgung und ähnliche Aufgaben.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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