Unterensingen: Feuer im Feuerwehrhaus - warum Geduld und Geld gefragt sind
Nach einem Brand liegt ausgerechnet ein Feuerwehrhaus in Trümmern. Eine "Katastrophe für den Ort", wie der Bürgermeister sagt. Wie Unterensingen jetzt mit der Katastrophe umgeht – und was geplant ist.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem verheerenden Brand ausgerechnet in einem Feuerwehrhaus wird sich die Suche nach der Ursache für den Ausbruch in Unterensingen (Kreis Esslingen) hinziehen. Nach Polizeiangaben werden die Kriminaltechniker und Brandgutachter die Trümmer in der Brandruine erst in den kommenden Tagen untersuchen können. "Der Brandort ist beschlagnahmt und jetzt müssen wir abwarten", sagte ein Polizeisprecher.
Der Schaden durch die nächtlichen Flammen wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. "Das ist eine Katastrophe für den Ort", sagte Unterensingens Bürgermeister Robin Schmitt den "Stuttgarter Nachrichten". Vizekommandant Oliver Kesegi zeigte sich auch am Tag nach dem Brand bewegt: "Es tut weh, wenn man das sehen muss, man ist einfach machtlos", sagte er der Zeitung.
Ausrüstung und Autos in Flammen
Bei dem Brand waren laut Polizei fünf Fahrzeuge, das komplette Inventar und mehrere Gerätschaften im Magazin der Feuerwehr zerstört worden. Das Gebäude legt weitgehend in Schutt und Asche. Eingreifen konnte die
Freiwillige Feuerwehr Unterensingen
nicht - alle Fahrzeuge und ein Großteil der Ausrüstung standen in Flammen.
Passanten hatten am Montagabend starken Rauch gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannten laut Polizei bereits der Geräteraum sowie die Fahrzeughalle, starker Rauch entwickelte sich um das Gebäude und Explosionen im Gebäude waren zu hören. Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, musste das Dach geöffnet werden.
Das Feuerwehrhaus war 2001 eingeweiht und 2018 erweitert worden. Wie es nun weitergeht? "Gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister werden wir in den nächsten Tagen Lösungen für Unterensingen erarbeiten", sagte Landrat Marcel Musolf.
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