Frankfurt: Zahlen und Fakten zum Sommermärchen 2006 in Hessen
144 Quadratmeter schwimmender Bildschirm, 40 Hochleistungsprojektoren an acht Hochhäusern und 84 Luxus-Suiten für das saudische Königs-Haus. Das Sommermärchen bot auch in Hessen einige kuriose Zahlen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Fast genau 20 Jahre liegt das legendäre Sommermärchen nun zurück. Aber was war eigentlich in Hessen damals während der WM los? Einige Zahlen und Fakten.
Mit einer gigantischen Licht- und Musikshow an ihren Hochhäusern startete die Stadt Frankfurt am 4. Juni 2006 die Feiern zur Fußball-WM. Dafür beklebten 40 Industriekletterer acht Bankentürme mit insgesamt 10.000 Quadratmetern weißer Grafikfolie. Für das technisch aufwendige Spektakel kamen 40 Hochleistungs-Projektoren zum Einsatz.
In Frankfurt standen die größten Leinwände der WM-Fanmeilen in Deutschland. Die beiden LED-Bildschirme mit einer Gesamtfläche von 144 Quadratmetern waren auf einem schwimmenden Ponton im Main montiert. Die Plattform ragte 18 Meter aus dem Wasser; sie war fest im Flussgrund verankert. 80 Kilometer Kabel wurden verlegt, 499 Scheinwerfer und 240 Einzellautsprecher wurden angebracht.
Insgesamt 84 Luxus-Suiten und Zimmer belegten elf Prinzen der saudi-arabischen Königsfamilie im Hotel Frankfurter Hof. Der Tross kam mit größerem Gepäck: Unter anderem für Koffer, Lebensmittel und Geschirr waren acht 7,5-Tonner-Lastwagen geordert worden. Für das leibliche Wohl reiste ein eigener Koch mit.
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