Nach Großeinsatz: Stadt: "Polonium"-Flasche wird von Experten untersucht

Nach dem Fund eines Behälters mit der Aufschrift einer radioaktiven Substanz ist weiter unklar, was sich darin befindet. Wann die Ermittlungen weitergehen.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / natali_mis

Nach dem Fund eines Fläschchens mit der Aufschrift "Polonium 210" in Vaihingen an der Enz soll der Behälter erst am Dienstag von Experten des Landesumweltministeriums untersucht werden. Die kleine Flasche werde nach Ostern geöffnet, analysiert und dann gegebenenfalls dekontaminiert, teilte die Stadt mit. Nach der Entdeckung waren zahlreiche Feuerwehrleute in die Stadt im Nordosten von Stuttgart gekommen.

Speziell zum Strahlenschutz geschulte Einsatzkräfte hatten die Flasche am Sonntag untersucht. Zunächst konnte keines der Messgeräte eine radioaktive Strahlung feststellen. Dennoch schätzten Feuerwehrleute das Fläschchen und den Inhalt aufgrund des Aussehens und Gewichts als echt ein. Das Umweltministerium transportierte die Flasche ab.

Polonium 210 ist ein potenziell tödliches Strahlengift. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Stoff vor allem dann gefährlich, wenn er eingeatmet oder aufgrund offener Wunden über die Haut aufgenommen wird.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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