Tragödie an felsiger Küste: Sechstes Todesopfer nach Stegeinsturz in Spanien gefunden

Hubschrauber, Taucher, Boote: Tage nach dem Steg-Drama an Spaniens Nordküste wird das letzte Opfer geborgen. Was über den Unfall und den Steg bekannt ist.

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Zwei Tage nach dem Einsturz eines Stegs an der spanischen Nordküste ist ein seither vermisstes sechstes und damit letztes Opfer tot geborgen worden. Es handele sich um eine junge Frau, teilte der Vertreter der Zentralregierung in der autonomen Gemeinschaft von Kantabrien, Pedro Casares, auf der Plattform X mit. Rettungskräfte hatten seit dem Unglück am Dienstag mit Unterstützung eines Hubschraubers, mit Booten und mit Hilfe von Tauchern nach der Vermissten gesucht.

Bei dem Unglück war eine Wandergruppe auf Felsen und ins Meer gestürzt, als ein Steg zwischen zwei Klippen unter ihnen zusammenbrach. Bei den Teilnehmern der Gruppe im Alter von 19 bis 22 Jahren handelte es sich um sechs Schülerinnen einer landwirtschaftlichen Berufsschule und ihren ortskundigen Begleiter, ebenfalls Schüler der Schule.

Zwei junge Frauen hatten direkt nach dem Unglück noch lebend aus dem Meer gerettet werden können. Eine der beiden starb dort jedoch kurz darauf im Krankenhaus. Die andere überlebte trotz starker Unterkühlung. Ihr Zustand wurde inzwischen als stabil bezeichnet.

Der Unfall ereignete sich an der felsigen Küste bei El Bocal nördlich der Regionalhauptstadt Santander. Zur Ursache des Unfalls gab es zunächst keine offiziellen Angaben. In Medienberichten war jedoch davon die Rede, der Steg, der zu einem beliebten Küstenwanderweg gehörte, sei in schlechtem Zustand gewesen. Er sei seit 2017 nicht mehr instand gesetzt worden, schrieb die Zeitung "La Vanguardia".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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