Mysteriöser Todesfall auf Mallorca: Frau (29) tot auch Luxusyacht von deutschen Milliardär entdeckt
Horror-Fund auf Mallorca: die spanische Polizei entdeckte unter Deck in den Kabinen einer Luxusyacht eine Frauenleiche. Das Schiff gehört einem deutschen Chemie-Milliardär. Was bisher über den mysteriösen Fall bekannt ist.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Yacht-Mitarbeiterin tot unter Deck gefunden - Polizei findet Frauenleiche auf Mallorca
- Sie wurde von ihren Arbeitskollegen als vermisst gemeldet
- Luxusyacht gehört deutschen Chemie-Milliardär - Polizei ermittelt weiter
Ausgerechnet das Urlaubsparadies Mallorca wurde in den vergangenen Tagen zum Mittelpunkt von Polizei-Ermittlungen. Der Grund: Spanische Beamte entdeckten auf einer Luxusyacht eine Frauenleiche. Die Guardia Civil bestätigte gegenüber den Medien, dass es sich dabei um eine als vermisst gemeldete, 29 Jahre alte Britin handelt, die als Crew-Mitglied auf dem Schiff gearbeitet hatte. Laut der britischen "Daily Mail" habe sie dort bei Wartungsarbeiten ausgeholfen.
Yacht known as LIND captured by @ollymeister pic.twitter.com/msdKd0IqQY
— Luxe.net (@Luxe_net) May 5, 2020
Frauenleiche auf Luxusyacht gefunden - Todesursache bisher noch unbekannt
Arbeitskolleg:innen hatten die Frau zuvor als vermisst gemeldet, als das Schiff in Palma de Mallorca vor Anker lag und die 29-Jährige nirgends aufzufinden war. Die Todesursache ist bisher noch nicht bekannt. Die Autopsie-Ergebnisse stünden noch aus, berichtet die "Bild"-Zeitung. Bislang gehen Ermittler:innen jedoch nicht von einem Fremdverschulden aus.
"Wir sind erschüttert und betroffen"
Und dennoch bleibt der Tod der Britin rätselhaft. Bei dem Schiff, welches in Palma vor Anker lag und auf dem die Leiche entdeckt wurde, handelt es sich um die Luxusyacht "Lind", die laut Medienberichten 35 Millionen Euro schwer sein soll. Besitzer ist laut "Bild" dieBlue-Elephant GmbH, die dem Firmenimperium des deutschen Chemie-Milliardärs Peter-Alexander Wacker (75) zugehörig sein soll. Ein Sprecher bestätigte auf "Bild"-Anfrage: "Die spanischen Behörden ermitteln jetzt in diesem furchtbaren Unglücksfall. Wir sind erschüttert und betroffen."
Peter-Alexander Wacker war bis 2008 Vorstandsvorsitzender der "Wacker Chemie". Heute ist er Chef des Aufsichtsrates des Chemiekonzerns, eines der weltgrößten Hersteller von Silizium für Solarzellen.
Der Konzern zeigt sich betroffen über den schrecklichen Todesfall. Eine Verwicklung ist zum jetzigen Ermittlungsstand absolut ausgeschlossen.
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ife/mlk/news.de
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