08.04.2021, 15.49 Uhr

Monster-Spinnen auf dem Mars?: Forscher sicher: DAS ist das Geheimnis der Alien-Zeichen

Jahrelang wurde darüber gerätselt, was die gigantischen Monster-Spinnen-Abdrücke auf dem Mars zu bedeuten haben. Jetzt haben Wissenschaftler eine Erklärung für die mysteriösen Alien-Zeichen gefunden.

Lebten auf dem Mars einst Monster-Spinnen? Bild: AdobeStock / mandritoiu (Symbolbild)

Es waren unglaubliche Bilder, die Wissenschaftler via Satellitenübertragung vor knapp 20 Jahren vom des Südpols des Mars' erhalten haben. Sie zeigten seltsame außerirdische Muster, die als "Spinnen auf dem Mars" bezeichnet wurden. Jetzt wollen die Forscher einen Durchbruch hinsichtlich der Frage erzielt haben, was die "Riesenspinnen"-Abdrücke auf der Marsoberfläche wirklich sind.

"Alien-Spinnen" auf dem Mars schon vor über 20 Jahren entdeckt

Die seltsamen außerirdischen Muster, die vor 20 Jahren auf dem Südpol des Roten Planeten entdeckt wurden, verblüfften die Wissenschaftler, da sie nichts Vergleichbarem auf der Erde ähneln. Eine neue Studie beschreibt laut "space.com" jedoch, wie Wissenschaftler erfolgreich eine kleinere Version der Spinnen in ihrem Labor nachgebaut haben. Durch die Verwendung einer Platte aus Kohlendioxid-Eis - auch bekannt als Trockeneis - und einer Maschine, die die Atmosphäre auf dem Mars simuliert, haben sie festgestellt, dass es sich schlichtweg um Gas handelt.

Das Steckt wirklich hinter den "Spinnenmustern" auf dem Mars

Also keine gigantischen Abdrücke von Monster-Spinnen auf der Mars? Offenbar nicht! Bei dem Prozess haben sich spinnenartige Risse an den Stellen entwickelt, wo das Gas entweichen konnte und durch das Eis drückte, behauptet ein Bericht in der Zeitschrift "Scientific Reports". "Diese Forschung stellt den ersten Beweis für einen Oberflächenprozess dar, von dem man annimmt, dass er die polare Landschaft auf dem Mars verändert habe", sagte Studienautorin Lauren McKeown.

Forscher stellten die Hypothese auf, dass sich die "Spinnen" auf dem Roten Planeten auch im Frühjahr bilden könnten, wenn das Sonnenlicht die CO2-Eisschicht durchdringt und die darunter liegende Oberfläche erwärmt, berichtet eine Studie aus dem Jahr 2003. Durch die Erwärmung baut sich unter dem Eis Druck auf, bis es schließlich aufbricht.

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rut/news.de

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