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Selbstmord-Clip schockt TikTok-User: Ex-Soldat streamt eigenen Suizid live ins Netz

Die Aufregung in den sozialen Netzwerken ist groß: Schon wieder kursiert ein Clip im Netz, der den Suizid eines Mannes zeigt. Ein 33-jähriger Ex-Soldat streamte seinen eigenen Tod. Zuvor soll der Mann seinen Job und seine Freundin verloren haben.

Ein Mann (33) streamte seinen eigenen Tod ins Netz. Bild: dpa (Symbolbild)

Es ist ein schockierender Clip, der sich beim Netzwerk TikTok rasend schnell verbreitet. Zu sehen ist darin laut Bericht der britischen "Daily Mail", wie ein Mann seinen eigenen Suizid ausübt. Ronnie M. hat offenbar seinen eigenen Tod im Live-Stream ins weltweite Netz übertragen.

Suizid im Live-Stream übertragen: 33-Jähriger tötet sich selbst mit Schrotflinte

Demnach soll sich der 33-Jährige am 31. August dieses Jahres in seinem Haus in Mississippi mit einer Schrotflinte umgebracht haben, als er von seinem Computer aus einen Live-Stream gesendet hat. Wie der "Daily Star" schreibt, sei der schreckliche Clip in den vergangenen Tagen dann erneut auf verschiedene Social-Media-Plattformen hochgeladen worden, darunter TikTok, die vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebte Video-Sharing-App.

Unzählige Social-Media-Nutzer haben seitdem behauptet, sie haben den Clip unbeabsichtigt gesehen und wollten nun andere warnen, nicht auf das Vorschaubild zu klicken, das nur einen bärtigen Mann mit Brille zeigt, der mit jemandem am Telefon spricht. Ein TikTok-Sprecher bestätigte gegenüber dem "Daily Star": "Am Sonntagabend wurden auf verschiedenen Plattformen, darunter auch TikTok, Clips eines Selbstmordes verbreitet, der auf Facebook live übertragen wurde. Unsere Systeme haben diese Clips automatisch erkannt und markiert, weil sie gegen unsere Richtlinien für Inhalte verstoßen, die Selbstmord anzeigen, loben, verherrlichen oder fördern."

Suizid-Opfer soll Job verloren und sich von Freundin getrennt haben

Bei dem Suizid-Opfer soll es sich den Berichten zufolge um einen ehemaligen Armee-Veteran handeln, der unter anderem im Irak im Einsatz gewesen sein soll. Zudem gibt es bislang unbestätigte Berichte, wonach er vor seinem Selbstmord seinen Job in einem Autowerk verloren und sich von seiner Freundin getrennt habe.

Auf einem Facebook-Post der Celebration Church Tupelo, deren Mitglied Ronnie M. gewesen war, wird er als "sehr fürsorglich, engagiert, treu, zuverlässig und exzentrisch" beschrieben. Er habe "seiner Kirche treu" gedient und "wurde von vielen geliebt".

Wenn Sie oder ein Angehöriger unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, sollten Sie sich Hilfe bei Experten holen, die Ihnen Wege aus dieser Situation aufzeigen. Hier finden Sie Adressen mit Hilfsangeboten.

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rut/fka/news.de

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