19.12.2016, 11.08 Uhr

Vermisste Inga (5) aus Schönebeck: Pädophiler aus Bitterfeld im Fokus der Polizei

Im Mai 2015 verschwand die kleine Inga (damals 5 Jahre alt) aus Schönebeck. Sie wollte zum Holzsammeln in den nahegelegenen Wald und tauchte nicht wieder auf. Auch eine Fahndung im TV führte ins Leere. Nun ist eine erste heiße Spur aufgetaucht.

Vermisste Inga tagelang im Wald gesucht Bild: Florian Voigt/dpa

Bei den polizeilichen Ermittlungen gegen einen Kinderporno-Ring stößt das Landeskriminalamt (LKA) auf einen jungen Mann. Möglicherweise eine neue heiße Spur im Fall Inga (5) aus Schönebeck.

Pädophiler gefasst: Er hatte alles, um ein Kind zu entführen

Wie die "Bild" schreibt, soll es sich bei dem Pädophilen um einen Mann aus Berlin handeln, der in seiner Wohnung Sex-Utensilien aufbewahrte, die kleinen Mädchen detailgetreu nachempfunden sind. Ausgewertetes Videomaterial scheint seine Vorliebe für die Entführung von kleinen Mädchen zu bestätigen. Weiterhin fanden die Ermittler Fesselwerkzeug. Und: Er besitzt offensichtlich ein altes heruntergekommenes Haus in Bitterfeld.

Horrorhaus war komplett zugemauert

Nach weiteren Informationen der "Bild" stammt der Mann aus Stendal, ganz in der Nähe von dem Ort Wilhelmshof, wo Inga damals im Mai 2015 spurlos verschwand. Die Soko "Inga" stürmte daraufhin das Horrorhaus in der Hoffnung, Hinweise zu Inga zu finden. Das Haus war komplett zugemauert, die Fenster nur zum Anschein da. Es soll laut Angaben der "Bild" alles dagewesen sein, um ein Kind zu entführen. Leider gab es keine Anzeichen zu Inga.

Der Hausbesitzer wurde verhaftet und sitzt seitdem in einer psychatrischen Klinik für Straftäter. Über einen Maßregelvollzug müsse nun entschieden werden.

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koj/loc/news.de

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