Museen: Kunstsammlungen Dresden mit Besucherschwund und neuen Plänen
Dresden gilt für Museumsfans als Besuchermagnet. Doch selbst berühmte Sammlungen sind kein Selbstläufer, wenn das Geld bei vielen Verbrauchern knapp ist.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben im vergangenen Jahr einen Besucherschwund hinnehmen müssen. Insgesamt kamen rund 1,8 Millionen Gäste in die verschiedenen Museen, etwa 460.000 weniger als im Jahr zuvor. Als Grund wurde vor allem auf einen Rückgang der Touristenzahlen und auf eingeschränkte Öffnungszeiten als Folge von Einsparungen verwiesen. Rund 40 Prozent der Besucher stammen aus dem Ausland. Der Umsatzerlös sank binnen Jahresfrist um 1,4 Millionen Euro auf 12,6 Millionen Euro. Er soll in diesem Jahr bei erhöhten Eintrittspreisen wieder wachsen.
Dennoch blickt der Museumsverbund optimistisch in die Zukunft. Mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage wolle man Organisation und Struktur gezielt weiterentwickeln, sagte SKD-Generaldirektor Bernd Ebert. Man werde nicht abwarten, welche Zuweisungen es vom Land gebe, sondern selbst aktiv werden. Das bedeute, Ausstellungen genau unter die Lupe nehmen, sich zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen - aber auf keinen Fall die Qualität zu verlieren. In diesem Jahr sind eine Reihe attraktiver Ausstellungen geplant.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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