Trinkwasserverschmutzung Ortsteile der Gemeinde Riedering heute: Abkochverfügung und Chlorgebot für versorgte Ortsteile der Trinkwasserversorgung
Für die Region Rosenheim (Ortsteile der Gemeinde Riedering) wurde eine Warnung wegen einer Trinkwasserverschmutzung herausgegeben. Welche Verhaltensempfehlungen die Behörden vorschlagen und was genau passiert ist, erfahren Sie hier.
Erstellt von Alexander Aßmann - Uhr
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- Warnung zu einer Trinkwasserverschmutzung in Ortsteile der Gemeinde Riedering, e der Gemeinde Riedering (Rosenheim)
- Meldezeit: Heute, der 28.08.2026, 12:56 Uhr
- Meldung gilt sofort, mit der Gefahrenstufe "gering"
Im Kreis Rosenheim warnt die Leitstelle ihre Bevölkerung vor einer Trinkwasserverschmutzung. Verschmutztes Wasser kann ein Gesundheitsrisiko mit sich bringen. Achten Sie darauf, dass sie nur sauberes Trinkwasser zu sich nehmen. Bitte sorgen Sie für Ihre Sicherheit und folgen Sie den Empfehlungen der Behörden.
Abkochverfügung und Chlorgebot für versorgte Ortsteile der Trinkwasserversorgung - Ortsteile der Gemeinde Riedering
Heute hat die Leitstelle um 12:56 Uhr eine Warnung herausgegeben. Diese gilt im Bundesland Bayern, für Rosenheim.
"Beim Trinkwasser der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine Verkeimung des Wassers festgestellt. Aufgrund der mikrobiologischen Belastung muss das Netz einer Desinfektion mittels Chlor unterzogen werden. Bis die geforderte Chlorkonzentration von 0,1 mg/l an den entferntesten Entnahmestellen erreicht ist, muss das Trinkwasser abgekocht werden." (Quelle: Leitstellenbereich Rosenheim)
Verschmutzungen des Trinkwassers können etwa durch industrielle Abwässer, landwirtschaftliche Düngemittel oder menschliche Abwässe auftreten. Die Folgen können schwerwiegend sein, da verschmutztes Wasser eine Vielzahl von Krankheitserregern und chemischen Stoffen enthalten kann, die zu gesundheitlichen Problemen führen. Diese reichen von leichten Beschwerden wie Übelkeit und Durchfall bis hin zu schweren Krankheiten wie Hepatitis A oder Cholera. Besonders gefährdet sind Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Um die Gesundheitsrisiken zu minimieren, ist es wichtig, dass das Trinkwasser regelmäßig auf Verunreinigungen überwacht und gegebenenfalls gereinigt wird.
Die Gefahr wurde als gering eingestuft, doch beachten Sie trotzdem die nötigen Verhaltensregelungen, um mögliche Verletzungen, Schäden oder Unannehmlichkeiten zu verhindern oder zumindest zu verringern.
So sollten Sie sich bei einer Trinkwasserverschmutzung verhalten
Im Fall einer Trinkwasserverschmutzung empfiehlt das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Folgendes:
- Informieren Sie sich, zum Beispiel im Radio.
- Das Wasser muss für folgende Zwecke einmal sprudelnd aufgekocht (~ 100 °C) und anschließend circa zehn Minuten abgekühlt werden, um Keime effektiv abzutöten:
- zum Trinken sowie zur Zubereitung von Getränken
- zur Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, ältere oder kranke Personen
- zum Waschen von Salaten, Gemüse und Obst
- zum Spülen von Gefäßen und Geräten, in denen Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden (sofern keine Geschirrspülmaschine verwendet wird)
- für medizinische Zwecke (z. B. Reinigung von Wunden, Nasenspülung)
- zur Herstellung von Eiswürfeln
- Handelsübliche Wasserkocher sind hierfür gut geeignet.
- Für das Duschen und Händewaschen mit Seife besteht in der Regel keine Einschränkung, sofern das Wasser nicht verschluckt wird. Auch Waschmaschine, Spülmaschine und Toilettenspülung sind ohne weitere Maßnahmen nutzbar.
- Es werden derzeit alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Wasserqualität schnellstmöglich wiederherzustellen und mögliche Ursachen abzuklären und zu beheben.
- Über die Aufhebung des Abkochgebots wird die Bevölkerung zeitnah informiert.
- Die Chlorung ist bis auf weiteres aufrechtzuerhalten. Eine Ursache für die Verkeimung ist derzeit nicht bekannt.
Sobald keine Gefahr mehr besteht, veröffentlicht das BBK eine entsprechende Meldung. Wir informieren Sie hier, sobald eine Entwarnung zu dem Vorfall gegeben wird.
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+++ Dieser Artikel wurde basierend auf Daten des "Modularen Warnsystems" (MoWaS) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erstellt. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden Meldungen automatisiert erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen.+++
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