Friesland: Katastrophenschutzübung bei Varel
Vergangenen Samstag hat die Ortsgruppe Varel e.V. der DLRG eine Katastrophenschutzübung in Varel (Friesland, Niedersachsen) absolviert. An der Übung haben elf Rettungskräfte teilgenommen. Nach rund zehn Stunden wurde das Training beendet.
Erstellt von Alexander Aßmann - Uhr
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- Kreisbereitschaftsübung Friesland
- Es kamen Suchdrohnen zum Einsatz
- Der Einsatz endete am 22.08.2026 um 16:30 Uhr
Friesland aktuell: Katastrophenschutzübung
Damit sich die Rettungskräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf Katastrophenfälle vorbereiten können, werden mit verschiedenen Rettungsszenarien Einsätze geübt. Dabei trainierte die Ortsgruppe Varel e.V. am Samstag bei Varel mit Suchdrohnen.
Laut Bericht der Ortsgruppe heißt es: "Am Samstagvormittag, des 22.08.2026, fand eine Kreisbereitschaftsübung mit dem Wasserrettungszuges Friesland im Landkreis Friesland statt. Es wurden 2 Szenarien an diesem Tag durchgespielt. Angefangen wurde mit einer Personenrettungslage am Wangertief in Horumersiel. Drei Personen galten als vermisst bzw. hilflos. Die DLRG Varel unterstützte aus der Luft mit der Drohneneinheit bei der weiträumigen Erkundung des Gewässers und Uferbereichs sowie wasserseitig mit dem Boot „Seelöwe“. Eine verletzte Person wurde im dichten Dickicht lokalisiert, durch die DLRG Wangerland mittels Spineboard gerettet und mit Tragehilfe der DLRG Bockhorn-Zetel an den Rettungsdienst übergeben. Zwei weitere unterkühlte Personen konnten im Uferbereich aufgefunden, versorgt und dem DRK Jeverland übergeben werden. Nach rund 1,5 Stunden war das Szenario erfolgreich abgeschlossen. In der Mittagspause verlegte der Zug zum Fliegerhorst Jever zur gemeinsamen Verpflegung, bevor es über die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in den Nachmittagseinsatz ging. Gegen 14:00 Uhr verlegten die Einsatzkräfte vom FTZ zum zweiten Übungsszenario an das Hooksieler Binnentief. Gemeldet war eine Havarie eines Bootes an einer Insel mit insgesamt vier betroffenen Personen. Zur Bewältigung der Lage wurden verschiedene Einsatzabschnitte gebildet: Die Drohnengruppe der DLRG Varel übernahm direkt am Einsatzleitwagen (ELW) die Lageerkundung aus der Luft, suchte das Binnentief sowie die Insel nach Personen ab und lieferte Live-Bilder an die Einsatzleitung. Mit dem Boot „Seelöwe“ richtete die OG Varel ein Shuttle für Rettungskräfte, Einsatztaucher der DLRG Bockhorn-Zetel und Material ein. Auf der Insel wurden zwei verletzte Personen (Kopfplatzwunde sowie Sprunggelenksverletzung) erstversorgt, per Boot ans Festland transportiert und an den Rettungsdienst des DRK übergeben. Eine untergegangene Person (dargestellt durch eine Sonar-Übungspuppe) wurde durch Taucher lokalisiert. Nach rund zwei Stunden intensiver Zusammenarbeit endete die Übung erfolgreich." (Quelle: DLRG-Einsatztagebuch, Ortsgruppe Varel e.V.)
Die Übung endete am 22.08.2026 um 16:30 Uhr und wurde nach rund zehn Stunden beendet. Neben der Ortsgruppe Varel e.V. war vergangenen Samstag auch der DRK Jever beteiligt.
Bilder vom Einsatz der Ortsgruppe Varel e.V. finden Sie im Einsatztagebuch der DLRG.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung basiert auf dem Bericht aus dem Einsatztagebuch der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und wurde automatisiert veröffentlicht. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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