Waldbrandgefahr im Saarland am 18.06.2026: DIESE Wälder sind aktuell besonders gefährdet
Ausbleibender Regen, hohe Temperaturen, viele Waldbesucher - die Waldbrandgefahr ist auf ihrem Höhepunkt. Wälder im Saarland sind gerade sehr gefährdet, Bränden ausgesetzt zu sein. Um welche Wälder es sich handelt, wie die weitere Entwicklung der Bedrohungslage ist und mehr zeigen wir Ihnen auf news.de.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Saarland hat eine Gesamtfläche von 2572 Quadratkilometern, auf der sich 875 Quadratkilometer Wald befinden. Das sind 34 % des ganzen Bundeslandes. Ziemlich viel Wald, der bei Trockenheit und Hitze das Opfer eines Waldbrandes werden kann. Vor allem in der heißen Jahreszeit steigt das Risiko, doch auf news.de sind Sie immer top informiert, sobald die Wälder in Ihrem Bundesland Gefahr laufen, Feuer zu fangen. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Warnstufen, die Entwicklung über die kommenden Tage und mehr.
Diese Wälder im Saarland sind aktuell besonders betroffen
In 10 Wäldern besteht zur Zeit eine hohe Gefahr auf Waldbrand. Bitte beachten Sie die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie einen dieser Wälder betreten oder sich in der Nähe aufhalten. Die Liste ist alphabetisch sortiert:
- Alt-Saarbrücker Stadtwald
- Bergwald
- Buchholz
- Kleinblittersdorfer Wald
- Osburger Wald
- St. Arnualer Stiftswald
- St. Johanner Stadtwald
- Staatsforst Saarbrücken
- Staatsforst Völklingen
- Überwald
Interessant zu wissen: Die Art des Waldes bestimmt mit, wie hoch das Risiko eines Brandes ist. So sind harzhaltige Nadelbäume sehr viel anfälliger für Feuer und reine Nadelwälder leiden unter einem grundsätzlich höherem Risiko als Mischwälder oder reine Laubwälder.
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Hitze und Trockenheit - Begünstigt das aktuelle Wetter Waldbrände?
Wenn es um die Risikoeinschätzung für einen Waldbrand geht, spielt das Wetter eine entscheidende Rolle. Luftfeuchtigkeit, Bodenfeuchte, Niederschlag, Windstärke und Temperaturen legen den Grundstein für einen feuchten, schwer brennbaren oder einen trockenen, leicht entzündlichen Wald.
Heute wird es keinen Niederschlag im Bundesland geben. Außerdem wird der Regen auch in den nächsten Tagen ausbleiben. Länger anhaltende Dürreperioden versetzen den Wald in einen kritischen Zustand, da vor allem das Unterholz und kleinere Vegetation austrocknen und so leich brennbares Material ergeben, bei dem ein Funke bereits zum Feuer führen kann. Ab morgen erwarten uns weiterhin hohe Temperaturen. Der aktuell schwache Wind wird zunehmen. Die Rolle des Windes in einem Waldbrand besteht darin, dass er einem entstehenden Feuer zusätzlichen Sauerstoff zuführt - je stärker der Wind also weht, desto mehr werden die Flammen befeuert. Betrachtet man das heutige Wetter insgesamt, begünstigt es Waldbrände, da der Regen ausbleibt und heiße Temperaturen vorherrschen.
Waldbrandgefahr für Saarland? Aktuelle Gefahreneinstufung der Messstationen
Das gesamte Bundesland Saarland ist von erhöhter Waldbrandgefahr betroffen! Jede Messstation des deutschen Wetterdienstes meldet für die kommenden fünf Tage mindestens einmal die Warnstufe 3 und somit eine mittlere bzw. erhöhte Gefahr für einen Waldbrand. 7 von 7 Stationen werden aufgeführt, weil sie einen WBI von 3 oder mehr aufweisen.
| Stationsname | 18.06.2026 | 19.06.2026 | 20.06.2026 | 21.06.2026 | 22.06.2026 | Entwicklung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Weiskirchen/Saar | 🟠 | 🟠 | 🔴 | 🟠 | 🔴 | ↗️ |
| Perl-Nennig | 🟠 | 🟠 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | ↗️ |
| Tholey | 🟡 | 🟠 | 🟠 | 🟠 | 🔴 | ↗️ |
| Neunkirchen-Wellesweiler | 🟠 | 🟠 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | ↗️ |
| Berus | 🟠 | 🔴 | 🔴 | 🟠 | 🔴 | ↔️ |
| Saarbrücken-Burbach | 🟠 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | ↗️ |
| Saarbrücken (Flughafen) | 🟠 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | 🔴 | ↗️ |
🟢 = Warnungsstufe 1
🟡 = Warnungsstufe 2
🟠 = Warnungsstufe 3
🔴 = Warnungsstufe 4
🟣 = Warnungsstufe 5
Der größte Teil der Stationsstandorte misst heute die Stufe 3, und auch morgen bleibt es meist bei dieser Stufe. Wie die längerfristige Entwicklung zeigt, sinkt der WBI für keine Stationen in den kommenden Tagen ab, für 1 bleibt er gleich und für 6 steigt er an. Im Allgemeinen ist damit mit einem Anstieg des WBI für das Blundesland zu rechnen.
Warnungsstufen legen angemessenes Verhalten fest
Das Stufenmodell wurde 2014 bundesweit eingeführt und orientiert sich am internationalen Standard von fünf Stufen, 1 bis 5. Es hat den Zweck, die Bevölkerung über die Gefahrenlage zu informieren und Verhaltensweisen an die Hand zu geben, mithilfe derer Waldbränden vorgebeugt werden können. Jede Gefahrenstufe beinhaltet Empfehlungen und Hinweise für das Verhalten im Wald, die sich regional leicht unterscheiden können. Bei niedrigen Stufen handelt es sich meist nur um die Sensibilisierung der Bürger, ab Stufe 3 oder 4 ist es möglich, dass Verbote dazu kommen, um den Wald zu schützen. Im Folgenden finden Sie eine Erklärung zu den einzelnen Stufen, typischen Verhaltensregeln und möglichen Einschränkungen. Diese können im Detail jedoch regionale Unterschiede aufweisen. Genaue Informationen dazu finden Sie beispielsweise auf den Seiten der örtlichen Feuerwehr oder der zuständigen Forstbehörde.
Stufe 1 – sehr geringes Risiko
Es gibt keine weiteren Einschränkungen.
Stufe 2 – geringes Risiko
Zündquellen sind zu vermeiden. Befahren Sie Wege mit trockenem Boden nur im Notfall.
Stufe 3 – mittleres Risiko
Benutzen Sie keine öffentlichen Feuerstellen oder Grillplätze mehr. Rauchen Sie nicht in Wäldern. Führen Sie keine Waldarbeiten durch, die Funkenschlag oder Feuer beinhalten, wie das Verbrennen von Reisig oder Schweißen.
Stufe 4 – hohes Risiko
Parkplätze und touristische Einrichtungen im Wald können gesperrt werden. Verlassen Sie öffentliche Waldwege nicht und parken oder benutzen Sie Ihr Auto nicht im Wald.
Stufe 5 – extrem hohes Risiko
Waldeigentümer und Forstbehörden können vorübergehend ein Begehverbot für besonders gefährdete Gebiete verhängen. Achten Sie auf die Beschilderung und vermeiden Sie grundsätzlich Waldspaziergänge.
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Wie schnell breiten sich Waldbrände aus und wie lange dauern sie?
Die Geschwindigkeit hängt von vielerlei Faktoren ab, darunter die Art und Menge der Vegetation im betroffenen Gebiet, der Geländeneigung (z.B Hanglage) und den aktuellen Witterungsbedingungen wie niedrige Luftfeuchtigkeit, die zu ausgetrockneter Vegetation führt oder starken Winden, durch die der Brand sich unvorhersehbarer und schneller ausbreiten kann. Die Voraussage ist komplex und die Geschwindigkeit von Waldbränden kann sich sehr von einander unterscheiden. Manche können sich innerhalb einer Stunde mehrere Kilometer ausbreiten. Genauso atemberaubend wie erschreckend ist die unterschiedliche Länge, die ein Waldbrand anhalten kann. So sind einige nach Stunden oder wenigen Tagen gelöscht, während es vereinzelte Waldbrände gibt, die sich wochen- oder sogar monatelang halten, bis die Löschversuche endlich erfolgreich sind.
Wann ist die Waldbrandgefahr am höchsten?
Deutschlands Wälder sind von Anfang März bis Ende September besonders gefährdet. Vor allem von April bis Juni ist es in vergangenen Jahren durch die Frühjahrstrockenheit zu den häufigsten Waldbränden gekommen. So gab es 2021 im April 104, im Mai 70 und im Juni 186 Waldbrände in der Bundesrepublik. Um der Bevölkerung in dieser Zeit eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, wurde ein Stufenmodell für die Waldbrandgefahr entwickelt. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht tagesaktuell den Waldbrandgefahrenindex, in dem die einzelnen Regionen mithilfe verschiedener Messungsgrundlagen in die Waldbrandgefahrenstufen eingeteilt werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Daten vom deutschen Wetterdienst KI-gestützt erstellt. Letzter Datenabruf: 18.06.2026. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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