Krankheitswelle Anfang April: Viele klagen über Augenrötung

Die Saison sorgt für eine bundesweite Verbreitung von Krankheitssymptomen. Ärztliche Erhebungen führen Magen-Darm-Beschwerden- Beschwerden als meist verbreitetes Symptom. Doch Erkrankungen mit Augenrötung kursieren saisonbedingt gerade besonders. Warum das so ist, erklärt die AOK.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Krankheits-Symptome zu Grippe steigen im Herbst. (Symbolbild) (Foto) Suche
Krankheits-Symptome zu Grippe steigen im Herbst. (Symbolbild) Bild: picture alliance / dpa | Arno Burgi
  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 13 am stärksten verbreitet mit 8.593 Meldungen
  • Anstieg um 29.3% bei Augenrötung
  • Grippesymptome mit 54.3% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 meldet für die Kalenderwoche 13 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Es beschwerden sich insgesamt 8.593 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Deutschlandweit meldeten 8 Prozent der Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Augenrötung mit stärkstem Anstieg

Grippesymptome verzeichnen momentan den deutlichsten Rückgang. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Zahl der Erfassungen um 54.3% von 10.389 auf 4.748 Fälle.

Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Augenrötung deutlich an. Hier wurde ein Zuwachs von 29.3% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. Insgesamt 2.949 Anrufe verzeichnete der Patientenservice in Kalenderwoche 13 zu diesem Krankheitsbild. In der vorherigen Periode wurden nur 2.281 erfasst.

Im Frühling leiden viele Menschen unter gereizten und geröteten Augen. Laut Gesundheitsinformation.de steckt dahinter oft Heuschnupfen: Pflanzenpollen können eine allergische Reaktion auslösen, bei der die Augen jucken, tränen und die Lider anschwellen. Um die Belastung zu verringern, raten Fachinformationen dazu, den Pollenflug im Blick zu behalten, Wohnräume bei starkem Pollenflug nur kurz und zur passenden Tageszeit zu lüften sowie nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung zu wechseln oder abends die Haare zu waschen, damit möglichst wenig Pollen in die Wohnung gelangen

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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