Krankheitswelle Monatsende Februar: Viele klagen über Depressionen
Welche Beschwerden werden gerade von der Saison begünstigt? Seid Wochen befinden sich Fieber- Beschwerden an der Spitze der meistverbreitenden Symptome. Doch jetzt verzeichnen Ärzt:innen ansteigende Verbreitungen von Erkrankungen mit Depressionen. Die AOK erklärt wie Sie sich schützen.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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- Symptom Fieber in Kalenderwoche 8 am stärksten verbreitet mit 12.463 Meldungen
- Anstieg um 45.6% bei Depressionen
- Hals//Rachenschmerzen mit 65.7% Rückgang
Fieber ist derzeit das am häufigsten gemeldete Symptom – vor allem bei Kindern. Die AOK erklärt, dass Fieber meist eine normale Abwehrreaktion auf Infektionen ist: Der Körper stellt seine „Temperatur-Einstellung“ höher, um Viren und Bakterien besser zu bekämpfen.
Gerade in Kita und Schule treffen Kinder auf viele neue Erreger; typische Kinderkrankheiten und Atemwegsinfekte verlaufen fast immer mit Fieber. Dadurch steigen die Fieberzahlen in dieser Jahreszeit besonders deutlich – medizinisch meist ein Zeichen dafür, dass das kindliche Immunsystem auf Hochtouren arbeitet, nicht unbedingt für schwerere Erkrankungen.
Fieber aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Das am häufigsten genannte Symptom für Kalenderwoche 8 beim Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 sind Fieber. Es beschwerden sich insgesamt 12.463 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Damit entfielen 9,3 Prozent aller Anrufe bundesweit auf Fieber.
Symptome aktuell: Hals//Rachenschmerzen rückläufig – Depressionen mit stärkstem Anstieg
Besonders stark Rückläufig sind im Moment Hals//Rachenschmerzen. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl der Erfassungen um 65.7% von 14.184 auf 4.869 Fälle.
Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Depressionen deutlich. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 45.6%. Zu diesem Krankheitsbild verzeichnete der Patientenserivce in Kalenderwoche 7 insgesamt 1.586 Anrufe. In der vorherigen Woche wurden nur 1.089 verzeichnet.
Im Herbst nehmen depressive Symptome häufig zu – die AOK weist darauf hin, dass Lichtmangel durch kürzere Tage den Schlaf-Wach-Rhythmus stört, die Produktion von Melatonin erhöht und so Antriebslosigkeit und Verstimmungen begünstigt. Um dem Herbstblues vorzubeugen, rät die AOK zu möglichst viel Tageslicht, regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft und dem bewussten Pflegen sozialer Kontakte.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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mel/roj/news.de
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