Influenza-Grippewelle: Fieber aktuell häufigstes Symptom

Welche Symptome verbreiten sich im Moment in Deutschland? Die Virensaison legt wieder los: Bei der 116 117 schnellen Grippesymptome gerade dramatisch nach oben. Entsprechend stehen Fieber-Beschwerden jetzt ganz oben in der Symptomstatistik. Die AOK erklärt wie Sie sich schützen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Ein Fieberthermometer zeigt die Temperatur von 40,1 Grad nach der Messung an einem Kind. (Symbolbild) (Foto) Suche
Ein Fieberthermometer zeigt die Temperatur von 40,1 Grad nach der Messung an einem Kind. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte
  • Symptom Fieber in Kalenderwoche 3 am stärksten verbreitet mit 10.693 Meldungen
  • Anstieg um 109.6% bei Grippesymptome
  • Augenrötung mit 12.3% Rückgang

Fieber ist derzeit das am häufigsten gemeldete Symptom – vor allem bei Kindern. Die AOK erklärt, dass Fieber meist eine normale Abwehrreaktion auf Infektionen ist: Der Körper stellt seine „Temperatur-Einstellung“ höher, um Viren und Bakterien besser zu bekämpfen.

Gerade in Kita und Schule treffen Kinder auf viele neue Erreger; typische Kinderkrankheiten und Atemwegsinfekte verlaufen fast immer mit Fieber. Dadurch steigen die Fieberzahlen in dieser Jahreszeit besonders deutlich – medizinisch meist ein Zeichen dafür, dass das kindliche Immunsystem auf Hochtouren arbeitet, nicht unbedingt für schwerere Erkrankungen.

Fieber aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Das am häufigsten genannte Symptom für Kalenderwoche 3 beim Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 sind Fieber. Die Beschwerde wurde insgesamt 10.693 mal gemeldet. Deutschlandweit meldeten 9,1 Prozent der Anrufenden Fieber.

Quelle: SmED

Symptome aktuell: Augenrötung rückläufig – Grippesymptome mit stärkstem Anstieg

Die Daten des Patientenservices sehen Augenrötung für die Woche am rückläufigsten. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Anzahl der Berichte um 12.3% von 2.275 auf 1.996 Fälle.

Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Grippesymptome deutlich. Um ganze 109.6% stiegen Beschwerden über das Symptom. Zu diesem Symptombild meldete der Patientenserivce in Kalenderwoche 2 insgesamt 8.413 Anrufe. In der vorherigen Periode wurden nur 4.014 gemeldet.

In der Erkältungs- und Grippesaison steigt durch gesteigerte Virenübertragung in Innenräumen das Risiko für Atemwegsinfekte – vor allem durch die Influenza (Grippe), ausgelöst von Influenzaviren. Eine Impfung (Grippeschutzimpfung) kann helfen, dieses Risiko zu senken und schwere Verläufe zu vermeiden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, da ihr Körper Krankheitserreger schlechter abwehren kann. Unterstützend können bei einer Infektion Hausmittel wie reichlich wärmehaltige Flüssigkeit (ca. 2 Liter/Tag) und Inhalationen die Schleimhäute feucht halten und die Selbstreinigung der Atemwege fördern.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen. +++

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