Pollenflug Heidelberg aktuell: So hoch ist die Belastung durch Birke und Co.

Der aktuelle Pollenflug in Heidelberg am Dienstag, den 17.03.2026: Welche Pollenarten heute aktiv sind, wie hoch die Belastung ausfällt und welche Auswirkungen das Wetter hat.

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Aktuelle Daten zum Pollenflug in Ihrer Region auf news.de. Bild: Adobe Stock / AdobeTim82
  • teilweise starke Pollenbelastung in Heidelberg
  • Pollenflug von Esche, Hasel und Birke
  • Leichter Regen, schwacher Wind, hohe Luftfeuchtigkeit

In der Region Oberrhein und unteres Neckartal ist am Dienstag mit Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche zu rechnen. Allergiker können je nach Empfindlichkeit typische Beschwerden wie Niesen, tränende Augen oder Atemreiz verspüren. Wie stark die Belastung heute, morgen und übermorgen für die einzelnen Pollenarten in Heidelberg ist, zeigt die folgende Tabelle, welche auf aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes beruht.

Pollenflug aktuell in Heidelberg ab Dienstag, 17.03.2026

PollenHeuteMorgenÜbermorgen
Erle🟨🟧🟨🟧🟨🟧
Birke🟩🟨🟨🟧🟧🟧
Roggen🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Beifuß🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Gräser🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Hasel🟨🟨🟨🟨🟨🟨
Esche🟨🟨🟧🟧🟧🟥
Ambrosia🟩🟩🟩🟩🟩🟩

Legende: 🟩🟩 = keine Belastung 🟩🟨 = keine bis geringe Belastung 🟨🟨 = geringe Belastung 🟨🟧 = geringe bis mittlere Belastung 🟧🟧 = mittlere Belastung 🟧🟥 = mittlere bis hohe Belastung

Pollen-Allergie, Grippe oder doch Corona? Erfahren Sie hier, wie es aktuell um die Gesundheit der Menschen in Baden-Württemberg steht.

Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche in Heidelberg

Erle - geringe bis mittlere Belastung

Die Erle (Alnus) blüht meist ab Februar und erreicht im März ihre Hauptsaison. Ihre Pollen gehören zu den stärkeren Allergieauslösern im Frühling. Besonders tückisch: Auch wenn die Blütezeit im Süden Deutschlands schon vorbei ist, können Pollen aus nördlicheren Regionen über große Entfernungen transportiert werden. Symptome ähneln denen bei Haselpollenallergie, und Kreuzreaktionen sind häufig.

Birke - keine bis geringe Belastung

Die Birke (Betula)gehört zu den stärksten Allergieauslösern in Deutschland. Ihre Blütezeit liegt meist zwischen Ende März und Mai, oft mit einem kurzen, aber intensiven "Pollenpeak“. Schon geringe Mengen Birkenpollen können Beschwerden hervorrufen. Allergiker berichten oft von heftigen Niesattacken, tränenden Augen und sogar Asthma. Häufig bestehen Kreuzreaktionen mit Obst und Gemüse (z. B. Apfel, Karotte).

Hasel - geringe Belastung

Die Haselblüte (Corylus avellana) zählt zu den ersten Pollenquellen des Jahres und kann bereits im Januar oder Februar beginnen – in milden Wintern sogar früher. Ihre Pollenkörner sind besonders klein und leicht, wodurch sie weite Strecken überwinden können. Für Allergiker bedeutet das: Beschwerden wie Niesattacken, juckende Augen und Atemprobleme können auftreten, noch bevor andere Pflanzen blühen. Kreuzreaktionen mit Erle und Birke sind häufig, da die Allergene chemisch ähnlich sind.

Esche - geringe Belastung

Für gewöhnlich beginnt die Eschenblüte (Fraxinus) im März, oft gleichzeitig mit der Birke. Da die Allergene von Esche und Olivenbaum ähnlich sind, können auch Olivenallergiker reagieren. Die Belastung kann lokal sehr stark sein, wenn viele Eschen in der Region wachsen. In Heidelberg wird heute eine geringe Belastung erwartet.

Pollenflug und Wetter: Leichter Regen in Heidelberg

Der heutige Tag bringt in Heidelberg eine durchschnittliche Temperatur von 9 °C. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 10 °C. Am Dienstag prägen schwacher Wind, hohe Luftfeuchtigkeit und Kälte das Wetterbild.

Am 17.03.2026 ist in Heidelberg mit Regen zu rechnen, was für Allergiker eine gute Nachricht ist: Die Niederschläge waschen Pollen aus der Luft, sodass die Beschwerden meist deutlich nachlassen. Weitere Informationen zum Zusammenspiel von Wetter und Wohlbefinden bietet unser tagesaktueller Biowetter-Artikel für Heidelberg.

In Städten wie Heidelberg ist die Belastung meist am Vormittag noch erträglich. Während des Tages dringen Pollen aus den angrenzenden Regionen vor und konzentrieren sich in der warmen Stadtluft. Die Werte zeigen eine abendliche Abnahme, weil die Luft sich abkühlt und weniger Thermik herrscht. Deshalb gilt: Wer in der Stadt lebt, sollte am besten in den frühen Morgenstunden oder abends lüften und Aktivitäten im Freien in diese Zeit legen. Weitere praktische Tipps finden Pollen-Allergiker in diesem Heuschnupfen-Ratgeber.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis von aktuellen Daten von OpenWeather (TM) und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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