Luftverschmutzung in Baden-Württemberg am 22.01.2026: Schadstoff Feinstaub im gefährlichen Bereich

In etlichen Städten von Baden-Württembergs, insbesondere in Heilbronn, Tauberbischofsheim und Stuttgart, werden aktuell erhöhte Schadstoffwerte gemessen. Bewohner:innen in betroffenen Gebieten sind zur Wachsamkeit aufgerufen: Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid führen an 15 Wetterstationen zu problematischen Luftverhältnissen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). (Foto) Suche
Luftqualitätsmessungen des UBA (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
  • 15 Wetterstationen melden schlechte Luft durch Feinstaub und andere Schadstoffe
  • Höchste Grenzwert-Überschreitung in Tübingen Mühlstraße mit 77 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Schlechtester Jahresmittelwert in ****

Feinstaub-Alarm in Baden-Württemberg! An 15 Messstationen des Umweltbundesamtes werden schlechte bis sehr schlechte Werte gemessen!. Hauptverantwortlicher ist der Schadstoff Feinstaub - eine Mischung winziger Partikel, die tief in die Atemwege eindringen und die Gesundheit gefährden können. Auch die Verschmutzungen durch Ozon und Stickstoff beeinflussen derzeit die Luftqualität negativ.

Aktuell wird die maximale Überschreitung in Tübingen Mühlstraße gemessen. Hier liegt der Luftqualitätsindex momentan im roten Bereich. Der Grenzwert für Feinstaub₁₀ wird mit 77 µg/m³ überschritten.

Die Karte zeigt eine Auswahl der Stationen mit überschrittenen Werten. Für eine vollständige Liste besuchen Sie die Luftkarten des Umweltbundesamtes (UBA).

Luftqualität Baden-Württemberg: meldet schlechtesten Jahresmittelwert

Nach den Luftqualitätsmaßnahmen des Umweltbundesamtes (UBA) zur Analyse des vergangene Jahres wurden die Stationen mit den höchsten Jahresmittelwerten für Feinstaub herausgefunden. Der jährliche Durchschnittswerte von PM10 darf laut UBA die vorgeschriebenen 40 µg/m³ nicht übersteigen.

In Baden-Württemberg weist die Messstation an der * den höchsten Jahresmittelwert mit ** µg/m³* auf. Zudem wurden dort Tage registriert, an denen der Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ überschritten wurde. Zum Vergleich: In gab es insgesamt nur ** Tage, an denen das Tagesmittel diesen Wert überschritt.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für Feinstaub (PM10). Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m³ und darf höchstens 35-mal im Jahr überschritten werden. Der Jahresmittelwert darf maximal 40 µg/m³ betragen. Für die noch feineren Partikel PM2,5 gilt seit 2015 ein verbindlicher Jahresgrenzwert von 25 µg/m³.

Diese Werte dienen dem Schutz der Bevölkerung, insbesondere von Risikogruppen wie Kindern, älteren Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen.

+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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/roj/news.de

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