Luftqualität in Hessen am 21.01.2026: Vielerorts hohe Feinstaub-Werte

In zahlreichen Städten Hessens, insbesondere in Darmstadt, Wiesbaden und Heppenheim, sind momentan überdurchschnittlich hohe Schadstoffmessungen zu verzeichnen. Die Wettermessstationen rufen zur Wachsamkeit auf: Diverse Schadstoffe sowie Feinstaub führen an 14 Wetterstationen zu einer belastete Umgebungsluft.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Luftqualität in Ihrer Stadt. (Symbolbild) (Foto) Suche
Luftqualität in Ihrer Stadt. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock / Bas Meelker
  • 14 Wetterstationen melden schlechte Luft durch Feinstaub und andere Schadstoffe
  • Höchste Grenzwert-Überschreitung in Limburg Schiede mit 67 µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im roten Bereich
  • Schlechtester Jahresmittelwert in ****

Die Wettermessstationen schlagen Alarm! Momentan wird an 14 Stationen in Hessen schlechte bis sehr schlechte Luftqualität gemessen.. Leitverursacher ist der Schadstoff Feinstaub - eine Mischung winziger Partikel, die in die tiefen Atemtrakts vordringen und gesundheitsgefährdend wirken können. Auch hohe Ozon- und Stickstoffwerte führen aktuell zu einer geminderten Luftqualität.

In diesem Moment wird die höchste Grenzwertüberschreitung an der Straßenmessstelle Limburg Schiede gemessen. Hier liegt der Luftqualitätsindex momentan im roten Bereich. Der Grenzwert für Feinstaub₁₀ wird mit 67 µg/m³ überschritten.

Die Karte zeigt eine Auswahl der Stationen mit überschrittenen Werten. Für eine vollständige Liste besuchen Sie die Luftkarten des Umweltbundesamtes (UBA).

Luftqualität Hessen: dokumentiert schlechtesten Jahresmittelwert

Zufolge der Luftqualitätsanalysen des Umweltbundesamtes (UBA) für das vergangene Jahr wurden die Stationen mit den höchsten Jahresmittelwerten für Feinstaub ermittelt. Der gemäß UBA festgelegte durchschnittliche Jahresgrenzwert für PM10 liegt bei 40 µg/m³ und darf nicht übertroffen werden.

In Hessen weist die Messstation an der * den höchsten Jahresmittelwert mit ** µg/m³* auf. Zudem wurden dort Tage registriert, an denen der Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ überschritten wurde. Zum Vergleich: In gab es insgesamt nur ** Tage, an denen das Tagesmittel diesen Wert überschritt.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für Feinstaub (PM10). Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m³ und darf höchstens 35-mal im Jahr überschritten werden. Der Jahresmittelwert darf maximal 40 µg/m³ betragen. Für die noch feineren Partikel PM2,5 gilt seit 2015 ein verbindlicher Jahresgrenzwert von 25 µg/m³.

Diese Grenzwerte werden eingeführt, um die Gesundheit von Risikogruppen wie Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen zu bewahren.

+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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/roj/news.de

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