Automobilindustrie: Sparprogramm sorgt für Gewinnwarnung bei BMW
Die Münchner erwarten, im Automobilgeschäft weniger zu verdienen. Schuld ist unter anderem der Erfolg des Jobabbauprogramms.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
BMW hat seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Der Autobauer erwartet, im Kerngeschäft weniger zu verdienen als bisher erwartet. Ursache sind unter anderem die Kosten für den Stellenabbau. Die operative Marge (Ebit) im Automobilgeschäft wird nun zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent erwartet. Bisher lag die Prognose bei 1 bis 3 Prozent.
BMW hatte im Sommer angekündigt, Tausende Jobs in Deutschland abzubauen. Ein Anfang Oktober gestartetes Abfindungsprogramm war überraschend erfolgreich, sodass der Autobauer es bereits nach weniger als drei Wochen wieder schloss. Viele Ausstiege - und damit ihre Kosten - dürften nun schon im laufenden vierten Quartal zum Tragen kommen. Früheren Aussagen zufolge hatte BMW mit Gesamtkosten von rund einer Milliarde Euro für das Jobabbauprogramm gerechnet.
Details wird der Konzern bei der Vorlage seiner Zahlen für das dritte Quartal am Mittwochmorgen bekanntgeben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":
- Börsen: Dax unter Ölpreiseinfluss im Minus - Wahltag in USA
- Währung: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1179 US-Dollar
- Spritpreise: SPD: So kann Spritpreisdeckel-Entwurf nicht bleiben
- Kriminalität: Sabotage im Supermarkt: Was hinter den Cyberangriffen steckt
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.