Automobilindustrie: Greenpeace protestiert mit Geldregen-Projektion an Tanklager
Im Morgengrauen wird ein Tanklager im Hafen mit einer Projektion aus Münzregen angestrahlt. Aktivisten und Aktivistinnen fordern einen Stopp der "Abzocke an der Tanksäule" zugunsten der Ölkonzerne.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Um gegen die steigenden Übergewinne von Ölkonzernen zu protestieren, haben Aktivisten und Aktivistinnen von Greenpeace Geldregen auf ein Tanklager im Hamburger Hafen projiziert. Die Protestaktion fand am frühen Freitagmorgen statt, wie die Polizei bestätigte. Auf dem großen Runden Tanklager war "Öl-Abzocke stoppen!" zu lesen. Darunter waren viele Euro-Münzen abgebildet.
Greenpeace wirft den Ölkonzernen vor, immer mehr Profit zu machen, während die Deutschen unter den Tankrechnungen leiden, wie ein Sprecher der Organisation mitteilte. Die Aktivisten und Aktivistinnen beziehen sich dabei auf eine Studie, wonach die Übergewinne bei Ölkonzernen seit Ausbruch des Iran-Kriegs stark gestiegen sind und im August einen neuen Rekordwert erreichten.
9-Euro-Ticket statt Tankrabatt gefordert
Die geplanten Entlastungen der Bundesregierung kritisiert die Organisation. Sie fordert eine Neuauflage des 9-Euro-Tickets. "Statt den schon mal gescheiterten Tankrabatt neu zu verpacken oder mit dem CO2-Preis ein zentrales Steuerinstrument im Klimaschutz anzugreifen, sollte die Bundesregierung den Ölverbrauch senken und so das Problem an der Wurzel packen", verlangen die Aktivisten und Aktivistinnen in einer Pressemitteilung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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