Verkehr: Bonn Institute bringt Menschen mit Dialogspiel ins Gespräch

Wie erleben Menschen in Berlin Themen wie Wohnen und Mobilität? Beim Dialogspiel "Eine Stunde reden" treffen verschiedene Erfahrungen und Sichtweisen aufeinander.

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Aktuelle Nachrichten zum Thema Verkehr lesen Sie hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Benjamin ['O°] Zweig

"Wir glauben, dass gerade Medien dabei helfen können, dass wir alle wieder besser miteinander ins Gespräch kommen", sagte Ellen Heinrichs, Gründerin und Geschäftsführerin des Bonn Institute. Bei dem Dialogspiel bekomme jede Perspektive "gleich viel Wert und gleich viel Gewicht". Alle sollten zu Wort kommen und niemand unterbrochen werden.

Unterschiedliche Perspektiven am Tisch

Wie unterschiedlich die Erfahrungen der Teilnehmer waren, zeigte sich etwa bei den Themen Wohnen und Mobilität. Beim Wohnen reichten die Gespräche von der Suche nach WG-Zimmern und bezahlbaren Wohnungen bis zur Frage, ob Gewerbeimmobilien zu Wohnraum werden könnten. Beim Thema Mobilität ging es unter anderem darum, warum manche Menschen auf ein eigenes Auto verzichten, während andere Busse und Bahnen wegen Verspätungen und unzuverlässiger Verbindungen möglichst meiden.

Ein Teilnehmer der Wohnrunde berichtete anschließend, besonders interessant sei für ihn die Perspektive der jüngeren Menschen am Tisch gewesen. Als er selbst jung gewesen sei, sei es noch einfacher gewesen, überhaupt eine Wohnung und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auch Meinungsverschiedenheiten habe es gegeben. Einen gemeinsamen Nenner habe er dennoch gesehen: "Wir haben alle das gleiche Bedürfnis. Wir wollen alle ein Obdach überm Kopf haben, egal welches Einkommen wir haben."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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