Automobilindustrie: Uber und Partnerfirma bekommen Robotaxi-Lizenz in London

Bisher sind die meisten Robotaxis in den USA und China unterwegs. In Europa stoßen sie in diesem Jahr vor allem in eine Stadt vor.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

London wird zur Arena für den Wettlauf bei Robotaxis in Europa. Der Fahrdienst-Vermittler Uber und sein Software-Partner Wayve erhielten eine erste Lizenz für die Beförderung von Passagieren mit selbstfahrenden Autos in der britischen Hauptstadt. Zunächst werden einige umgebaute Mustang-Elektroautos von Ford noch mit Sicherheitsfahrern am Steuer unterwegs sein. Die ersten ausgewählten Fahrgäste sollen noch im Laufe des Sommers befördert werden, wie die Unternehmen mitteilten. Uber zufolge meldeten mehr als 100.000 Londoner Interesse an, auf der Plattform ein Robotaxi zu nutzen.

Auch die Google-Schwesterfirma Waymo, die bei Robotaxis mit Abstand führend ist, kündigte für dieses Jahr den Markteintritt in London an. Ein konkreter Termin dafür wurde aber bisher nicht genannt. Waymo ist mit fast 4.000 Fahrzeugen ohne Menschen am Steuer in 15 US-Städten aktiv. Wagen der Firma machen mehr als 500.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche. Auch die chinesische Firma Baidu startete jüngst Testfahrten mit selbstfahrenden Autos in London.

Uber will Plattform für verschiedene Robotaxis sein

Uber entwickelte einst selbst Technologie zum autonomen Fahren. Der Fahrdienst-Vermittler gab das Projekt jedoch nach einem tödlichen Unfall bei einer Testfahrt auf und fokussierte sich darauf, Robotaxis verschiedener Entwickler aus seine Plattform zu bringen. In einigen US-Städten sind auch Waymo-Fahrzeuge bei Uber verfügbar. Zusammen mit dem Software-Entwickler Nuro und dem Elektroauto-Hersteller Lucid will Uber zugleich rund 20.000 eigene Autos auf die Straßen schicken - und damit den menschlichen Fahrern auf der Plattform selbst Konkurrenz machen.

Während die meisten Entwickler von Technologie zum autonomen Fahren aus den USA oder China stammen, ist Wayve eine britische Firma. Das Besondere an ihrem Ansatz ist, dass die Software aus dem menschlichen Verhalten lernen soll.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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