Verkehr: Dobrindt: professionelles Vorgehen bei Drohne in Leipzig
Noch ist offen, wer für den Drohnen-Zwischenfall am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich ist. Aber eines ist für den Bundesinnenminister klar: Es waren keine Amateure.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht bei dem Drohnen-Zwischenfall am Flughafen Leipzig/Halle ein professionelles Vorgehen der Täter. Solche hybriden Bedrohungslagen müssten sehr professionell vorbereitet und umgesetzt werden, sagte er in einer Pressekonferenz am Flughafen. Man brauche dafür ein hohes Maß an Technikerfahrung, auch Erfahrung im Umgang mit Sprengstoff müsse vorhanden sein.
"Das alles deutet nicht auf amateurhaftes Vorgehen hin. Wir reden hier von einer professionellen hybriden Bedrohungslage, mit der wir uns weiter auseinandersetzen müssen", sagte Dobrindt. Alle Spekulationen über die Art des Sprengstoffs, die Konstruktion der Drohne, ihre Herkunft und die Frage, wer dahinterstecke, seien jetzt Teil der Ermittlungen. "Alle Spekulationen, die es darüber gibt, müssen nicht in die richtige Richtung gehen, können einfach grundfalsch sein." Man müsse in alle Richtungen ermitteln.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Eilmeldung: Dobrindt nennt Drohnen-Vorfall "hybrides Anschlagsszenario"
- Unfall: Junge Union Zollernalb fordert Rückzug von Bareiß
- Donald Trump: Fox-News-Auftritt endet im kompletten Fiasko für den US-Präsidenten
- Putins Krieg in der Ukraine: Russische Truppen erzielen Geländegewinne bei Nove Shakhove
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.