Verkehr: Uber-Partner übernimmt Frankfurter Taxizentrale

Frankfurts größte Taxizentrale wird Teil der SafeDriver Group, die eng mit Uber zusammenarbeitet. Erklärtes Ziel ist mehr Umsatz für die Taxibranche.

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Das Frankfurter Taxigewerbe rückt näher an den Mietwagenvermittler Uber. Die mit Abstand größte Funkzentrale der Stadt, die Taxi Frankfurt eG, wird von der Berliner SafeDriver Group übernommen, wie diese mitgeteilt hat.

SafeDriver agiert in Deutschland als Generalunternehmer für die Mietwagenvermittlung der US-Plattform Uber, betreibt aber auch Taxis. Es ist nach Angaben eines Sprechers die erste strategische Zusammenarbeit mit einer Funkzentrale in Deutschland - in Frankfurt sind rund 1.400 Funktaxis angeschlossen.

Als Kaufpreis sei ein einstelliger Millionenbetrag geflossen, sagte der Vorstandssprecher der Genossenschaft, Marten Clüver, der "Hessenschau". Kaufgegenstände seien auch Immobilien sowie Taxizentralen in Hanau, Offenbach und Rüsselsheim.

Die Frankfurter Taxis haben in der Vergangenheit wie in vielen anderen Städten hohe Umsätze an die Mietwagen-Konkurrenz verloren, die mit Uber eine modernere Vermittlungsplattform hat. "Wir möchten die Taxibranche im Rhein-Main-Gebiet dabei begleiten, die Digitalisierung voranzutreiben und so ihre Erlöse zu erhöhen", sagt Ubers Deutschland-Chef Christoph Weigler laut einer Mitteilung. Die Vermittlung der Taxis über die Uber-App werde Schritt für Schritt in den nächsten Monaten umgesetzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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