Automobilindustrie: Chinas Automarkt schwächelt - VW sieht keine schnelle Wende

Für Deutschlands Autobauer gehört China zu den wichtigsten Absatzmärkten. Jüngste Marktdaten geben jedoch Anlass zur Sorge. Volkswagen sieht sich gewappnet, aber deutet auch Änderungen an.

Erstellt von - Uhr

Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Volkswagen blickt für den Rest des Jahres gedämpft auf die Entwicklung des chinesischen Fahrzeugmarktes. "Der chinesische Automobilmarkt steht unter zunehmendem Druck", teilte der Volkswagen-Konzern in Peking mit. Zudem sei nicht zu erwarten, dass sich der Markt im Jahresverlauf erhole und Verluste wieder aufgeholt werden könnten.

Die Wolfsburger rechnen damit, dass der Gesamtmarkt für Neufahrzeuge auf unter 21 Millionen Fahrzeuge zurückgehen wird. "Die Volkswagen Group China kann sich diesem Trend nicht entziehen. Wir passen unsere Pläne entsprechend an", erklärte Deutschlands größter Autobauer. Weitere Details zu den Anpassungen wurden nicht genannt.

Zuvor hatte Chinas Verband für Personenkraftwagen (CPCA) für die ersten fünf Monate dieses Jahres einen Absatzrückgang von 19,5 Prozent verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum vermeldet. Als Gründe für die Marktentwicklung führte Volkswagen Änderungen in der Förder- und Steuerpolitik, steigende Kraftstoffpreise und den anhaltenden Preiswettbewerb an, die das Verbrauchervertrauen beeinflusst und die Gesamtnachfrage belastet hätten.

Parallel gibt sich der Konzern optimistisch. "Unsere Verkäufe von vollelektrischen Fahrzeugen wachsen weiterhin stetig", teilte das Unternehmen mit, das an diesem Donnerstag zur Hauptversammlung lädt. Mit strategischen Neuausrichtungen und einer Modelloffensive für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge sei man für das "herausfordernde Marktumfeld gut aufgestellt", hieß es weiter.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.