Automobilindustrie: Verband: Chinas Autoexporte steigen deutlich

In China kaufen die Menschen weniger Autos. Immer mehr stützen deshalb andere Vertriebswege die chinesische Fahrzeugbranche. Verbände nennen mehrere Gründe dafür.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

China hat im Mai deutlich mehr Autos exportiert, während die Nachfrage im heimischen Markt weiter zurückging. Wie der Verband der Automobilhersteller (China Associaton of Automobile Manufacturers - CAAM) mitteilte, stiegen die Ausfuhren von Personenkraftwagen um 73 Prozent verglichen mit Mai vergangenen Jahres auf rund 809.000 Autos.

Besonders deutlich legten demnach die Exporte von Elektro- und Hybridwagen zu, die sich im Vergleichzeitraum auf rund 435.000 mehr als verdoppelten. Chinas Autobauer drängen schon länger ins Ausland. Im Visier der chinesischen Marken sind Märkte in Europa, Südamerika oder Südostasien.

Probleme im Binnenmarkt

Parallel schwächelt der heimische Automarkt. Laut CAAM verkauften Hersteller in der Volksrepublik im Mai mit rund 1,44 Millionen Personenkraftwagen 23,4 Prozent weniger Fahrzeuge als noch vor einem Jahr. Besonders deutlich war der Rückgang unter den Verbrennern (41,8 Prozent). Die Verkäufe von Elektro- und Hybridautos, die mit rund 947.000 deutlich über den Verbrennern lagen, gingen mit 8,1 Prozent geringer zurück.

Der Verband sprach von "vielfältigen Herausforderungen" in der Branche wie einer unzureichenden Nachfrage im Inland, hohe Kosten und "externe Schocks".

Weiterer Verband erneuert Prognose

Erst kürzlich hatte der Verband für Personenkraftfahrzeuge (China Passenger Car Association - CPCA) für Mai einen ähnlichen Absatz-Negativtrend im chinesischen Markt festgestellt. Die Vereinigung rechnet daher für das Gesamtjahr nicht mehr wie ursprünglich mit einem Rückgang der Verkäufe von einem, sondern elf Prozent.

Die CPCA erklärte die schwachen Verkäufe im Mai unter anderem damit, dass durch den hohen Ölpreis der Absatz bei Verbrennern zurückging. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge werde damit weiter verstärkt, hieß es.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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