Automobilindustrie: Opel-Mutter Stellantis baut kleines E-Auto in Italien

Stellantis plant ab 2028 einen günstigen Elektro-Kleinwagen in Italien – als Antwort auf neue EU-Vorgaben. Für die Entwicklung wird erneut mit externen Partnern zusammengearbeitet.

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Der Autokonzern Stellantis will seinen ersten Elektro-Kleinwagen nach neuen EU-Vorgaben in Italien bauen. Das noch namenlose Fahrzeug soll ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano vom Band laufen, wie die Opel-Mutter mitteilte. Dort wird bislang der Fiat Panda gebaut.

Das Auto soll den angekündigten EU-Vorgaben für das "E-Car" entsprechen, die es europäischen Herstellern ermöglichen sollen, kostengünstige Kleinwagen in Europa zu bauen und zu vermarkten. Um die Preisspanne zwischen 15.000 und 20.000 Euro zu erreichen, sind voraussichtlich Lockerungen der Regulierungsvorgaben notwendig. Vorbild sind japanische Kei-Cars, die in Größe und Leistung beschränkt, aber vollwertige Pendler-Mobile sind.

Wieder Entwicklung mit Leapmotor?

Stellantis nannte auf Nachfrage einen voraussichtlichen Preis von um die 15.000 Euro. Das Auto wird voraussichtlich unter zwei Konzernmarken verkauft. Der neue Kleinwagen soll gemeinsam mit externen Partnern entwickelt werden.

Stellantis hatte zuletzt eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor für das nächste Opel-Modell bekanntgegeben. An dem China-Start-up hält Stellantis eine Minderheitsbeteiligung von 21 Prozent. Ob Leapmotor auch das neue E-Car entwickelt, blieb offen. Mit dem T03 hat der Anbieter bereits ein Auto im Angebot, das den Vorgaben weitgehend entsprechen dürfte.

Stellantis-Chef Antonio Filosa verwies auf die große Kleinwagentradition des Konzerns mit Marken wie Fiat und Peugeot. "Unsere Kunden wünschen sich eine Renaissance kleiner, stilvoller Fahrzeuge, die mit Stolz in Europa produziert werden und die zudem erschwinglich und umweltfreundlich sind", sagte Filosa.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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