Automobilindustrie: Spannender Zeuge im Investorenprozess zur VW-Affäre erwartet

Mehr als zehn Jahre nach dem VW-Abgasskandal verlangen Investoren immer noch Milliarden als Entschädigung. Kann die Aussage eines rechtskräftig verurteilt Zeugen im Verfahren helfen?

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Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. (Foto) Suche
Der Monat Mai 2026 bringt eine Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Gesetzen mit sich, unter anderem zu Entlastungen für Autofahrer, steuerfreien Prämien und Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Bild: Adobe Stock / Kadmy

Im milliardenschweren Anlegerprozess zur VW-Dieselaffäre soll nach einer langen Pause weiter verhandelt werden. Für das Verfahren vor dem Oberlandesgericht Braunschweig sind in dieser Woche zwei Termine am Dienstag und Mittwoch (jeweils 10.00 Uhr) geplant.

Alle Beteiligen erhoffen sich eine Einschätzung des Senats, was die Beweisaufnahme bisher erbracht hat und wie es im Prozess weitergehen soll. Aktionäre fordern in dem Musterverfahren seit 2018 Schadenersatz in Milliardenhöhe. Sie wollen für Verluste entschädigt werden, weil sie zu spät über die Auswirkungen des Dieselbetrugs informiert worden seien.

Für die beiden Termine werden weitere Zeugenbefragungen erwartet. Spannend könnte dabei werden, was der mittlerweile rechtskräftig verurteilte ehemalige Audi-Motorenchef Wolfgang Hatz aussagt.

Die Volkswagen AG und der VW-Hauptaktionär Porsche SE weisen Vorwürfe mit Blick auf mögliche Verletzungen der Informationspflichten zurück. Ein Musterentscheid, der für rund 2.000 ausgesetzte Verfahren bindend wäre, ist aber noch nicht absehbar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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