Automobilindustrie: Mehrheit will wenig Änderungen in der Fahrausbildung
Der Führerschein soll günstiger werden. Das Verkehrsministerium hat Ideen - die vielen aber einer Umfrage zufolge nicht gefallen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich nur wenige Änderungen bei der Fahrschulausbildung. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Auto Clubs Europa (ACE) hervor. Mehr als drei Viertel der Befragten halten demnach etwa eine Reduzierung der Sonderfahrten für eher oder gar nicht sinnvoll.
Änderungen bei der Führerscheinausbildung beschäftigen derzeit auch die Politik. Hintergrund sind die gestiegenen Kosten. Das Bundesverkehrsministerium will sie wieder senken und schlägt unter anderem keinen verpflichtenden Präsenzunterricht mehr oder eben weniger Sonderfahrten vor.
Skepsis bei Reformplänen - Zuspruch für Vergleichsportale
Die meisten Ideen bekommen laut der Umfrage jedoch keinen Zuspruch bei der Mehrheit der befragten Erwachsenen. Kürzungen bei den Prüfungen sehen sie etwa kritisch. Digitale Lernmittel wie Fahrsimulatoren würden die meisten Befragten zwar begrüßen - jedoch nur als Ergänzung für Fahrstunden. Auch die sogenannte Laienausbildung - also die Möglichkeit des begleiteten Fahrens während der Fahrschulausbildung - lehnte die Mehrheit ab. Junge und ältere Befragte ähnelten sich dabei in ihrer grundsätzlichen Einstellung.
Interesse hätten die Befragten demnach an Online-Vergleichsmöglichkeiten für Fahrschulkosten und Durchfallquoten bei den Prüfungen. Fast 80 Prozent sprachen sich dafür aus. Auch für einen Mobilitätszuschlag, wie ihn der ACE vorschlägt, fand sich eine Mehrheit. Vor allem jüngere Erwachsene gaben das an. Nach Idee des ACE könnte der Zuschuss 500 Euro betragen und für den Führerschein oder etwa den Kauf eines E-Bikes genutzt werden.
Thema bei Fachtagung
In den kommenden Tagen soll das Thema beim Verkehrsgerichtstag in Goslar besprochen werden. Bei der Fachtagung kommen jährlich Fachleute für Verkehrssicherheit und Verkehrsrecht zusammen. Zum Abschluss geben sie Empfehlungen an Gesetzgeber, die in der Vergangenheit auch immer mal wieder tatsächlich aufgegriffen wurden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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