Automobilindustrie: VW verliert bei Transportern - Elektro-Bulli legt zu

Während VW bei Transportern Federn lässt, feiern ID. Buzz und Multivan neue Bestwerte. Insgesamt muss aber auch VW Nutzfahrzeuge einen Absatzrückgang verkraften.

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Die VW-Transportersparte hat im vergangenen Jahr weniger Fahrzeuge verkauft. Weltweit wurden 401.000 Fahrzeuge aller Baureihen ausgeliefert, 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover mitteilte. Deutliche Rückgänge gab es vor allem beim meistverkauften Modell VW Transporter und beim Pick-up Amarok. Die beiden in Hannover gebauten Modelle ID. Buzz und Multivan legten dagegen deutlich zu.

Beim Elektro-Bulli ID. Buzz verdoppelte sich die Auslieferungszahl auf gut 60.000 Stück, beim Multivan ging es um rund ein Drittel nach oben auf knapp 39.000 Fahrzeuge. Beides seien neue Bestwerte. Auch Caddy und Crafter, die VW in seinem polnischen Werk baut, legten etwas zu. Das konnte die Rückgänge bei Transporter und Amarok aber nicht ganz ausgleichen. Beide Modelle hat VW zusammen mit Ford entwickelt und lässt sie auch dort bauen.

"Bei den vollelektrischen Fahrzeugen haben wir in Europa fast 25 Prozent Marktanteil mit dem ID. Buzz in seinem Segment", sagte Markenchef Stefan Mecha im Interview mit der "Automobilwoche". Doch Marktanteil allein reiche nicht. "Entscheidend für die Auslastung und die Kostenstruktur unserer Werke

sind die absoluten Volumina – und die bleiben hinter den Erwartungen

zurück, wenn der Gesamtmarkt nicht wächst."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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