Automobilindustrie: Spahn: Müssen über Verbrenner-Aus 2035 reden
Auf europäischen Straßen sollen immer mehr Elektroautos rollen. Ein wichtiges Zieldatum ist dabei das Jahr 2035. Es mehren sich die Stimmen aus der Union, die das Verbrenner-Aus infrage stellen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Unionsfraktionschef Jens Spahn setzt auf eine rasche Einigung mit dem Koalitionspartner SPD in der Diskussion über das geplante Verbrennerverbot ab 2035. Die Union wolle mit der Automobilindustrie eine der stärksten Industrien in Deutschland mit Hunderttausenden Beschäftigten "erhalten, stärken, ausbauen", sagte der CDU-Politiker vor der ersten Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag nach der parlamentarischen Sommerpause.
Spahn: Nach Autodialog schnell einhellige Meinung mit SPD finden
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Dazu gehörten Technologieoffenheit, mehr Flexibilität bei Flottengrenzwerten und eine bessere Anerkennung von anderen Technologien, sagte Spahn und fügte hinzu: "Aber natürlich müssen wir auch über das Nicht-mehr-Zulassen von Verbrennern ab 2035 in Europa reden." Ziel sei eine möglichst große Technologieoffenheit, bei der auch der Verbrenner eine Option sein könne.
Deswegen werde es mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) und den zuständigen Ministern einen Automobildialog im Kanzleramt geben, sagte Spahn. "Wichtig ist, dass man da nicht nur zusammengesessen hat, sondern dass wir dann auch sehr schnell in dieser Frage in der Koalition zu einer einhelligen Meinung kommen", fügte er hinzu.
Nach Söder auch Hagel gegen Verbrenner-Aus 2035
Nach dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Markus Söder hatte auch der baden-württembergische CDU-Vorsitzende Manuel Hagel vor einem Aus für neue Autos mit Verbrennungsmotor 2035 gewarnt. Hagel, in dessen Bundesland mit Mercedes-Benz ein großer Automobilhersteller beheimatet ist, will bei der Landtagswahl im März 2026 Ministerpräsident werden.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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